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26.09.2003 Spielplatz Kindergarten Etzenrot

Spielplatz ist Ergebnis gemeinsamer Aktivität
Neues Außenspielgelände des Etzenroter Kindergartens eingeweiht

Pfarrer Joachim Greulich und Kindergartenleiterin Gabriele
Singh bei der Weihe des neuen Spielplatzes.

"Das Besondere an diesem Spielplatz ist, dass er das Ergebnis eines großartigen
Einsatzes der Eltern und Erzieherinnen des Kindergartens ist", erklärte Andreas
Frank, Vorsitzender des Fördervereins des Etzenroter Kindergartens St. Bernhard,
bei der Weihe des neugestalteten Spielplatzes. Umrahmt wurde die kleine Feier
durch Lieder und Gedichtvorträge der Kindergartenkinder.
Angelegt ist der Spielplatz am Hang der Dorfwiese, unterhalb von Kindergarten und
Kirche. Verwendung fanden im sichtbaren Bereich vor allem natürliche Baustoffe.
Sand, eine Nestschaukel, Wackelstamm, Wippe, Rutsche  und Sitzrondelle prägen
den neuen Spielplatz. Der Sandspielbereich hat einen schön gestalteten Brunnen,
so dass hier auch Wasser fließen kann, für die Kinder vor allem im Sommer sicher
ein begehrter Platz. Der Weg durch den Platz wurde in verschiedenen Materialien
ausgeführt. Erhalten wurden die bisher schon im Gelände stehenden Obstbäume.
Was noch folgt, ist ein Zaun um den Spielplatz.
Andreas Frank blickte zusammen mit Gabriele Singh, der Leiterin des
Kindergartens, auf die Vorgeschichte zurück. Der vorherige Spielplatz musste nach
einer Besichtigung durch den Arbeitssicherheitsdienst der Kirche im Januar 2002
stillgelegt werden. Danach begannen die Vorüberlegungen für einen neuen
Spielplatz. Einig war sich das Kindergartenteam, dass der neue Platz so naturnah
wie möglich angelegt werden sollte. Dazu brachten auch die Eltern ihre fachliche
Kompetenz ein. Die eigentlichen Planungen begannen dann im Februar diesen
Jahres und im April konnte in einem Elternabend die Planung vorgestellt werden,
der die Eltern zustimmten.
Bald stellte sich heraus, dass Bauleitung und ausführende Firmen in den Reihen
der Eltern zu finden waren. Am 20. Juni, so Andreas Frank, erfolgte dann der erste
Spatenstich, nachdem notwendige Vorarbeiten wie Klärung von Grundstücksfragen
und die Auswahl und Beschaffung von Spielgeräten erledigt waren. Gekostet hat
die gesamte Maßnahme 26.500 Euro, die zu einem großen Teil durch Spenden
oder Zuschüsse abgedeckt werden konnten. Die Eltern leisteten 430 freiwillige
Arbeitsstunden, in diese Zahl sei aber die Zeit für Organisation und Planung nicht
eingerechnet.

Sofort nach der Weihe nahmen die Kinder die neuen Spielgeräte,
hier die Nestschaukel, in Beschlag.

"Jetzt kann Leben in den Spielplatz einziehen", erklärte er und leitete damit zu den
hier sicherlich angebrachten Dankesworten über. Dank ging dabei an die
Kirchengemeinde Herz-Jesu Etzenrot und an die politische Gemeinde für vielfältige
Unterstützung. Dank gelte es aber auch Firmen und zahlreichen Privatpersonen für
Spenden ebenso zu sagen wie für materielle Unterstützung mit Baumaterial oder
Maschinen. In der Planungsgruppe, so Andreas Frank, war Bauleiterin Dubravka
Reinert besonders aktiv, sie fertigte nicht nur die Pläne, sie brachte auch ihre
Kompetenz als Bauingenieurin ein. Mit Arbeitskraft und Maschinen unterstützte
Klaus Ring von der Firma "Ring – Garten- und Landschaftsbau GmbH" das
Vorhaben des Kindergartens. Dank sagte Frank aber auch den Erzieherinnen, die
während der Arbeitseinsätze der Eltern die Kinder betreuten.

Zuspruch fand auch
der Sandspiekbereich,
zumal hier auch Wasser
aus einem Brunnen fließt.

Nach dem kirchlichen Segen für den neuen Außenspielplatz des Etzenroter
Kindergartens durch Pfarrer Joachim Greulich stellte Bürgermeister Harald Ehrler fest, dass das Ziel erreicht sei, einen neuen Spielplatz zu schaffen. "Er war zwar nicht vorgesehen, aber die Eltern haben die Ärmel hochgekrempelt", Geld beschafft, geplant und selbst tatkräftig angelegt, lobte der Bürgermeister. Wenn
Kirche und Gemeinde den Spielplatz alleine hätten bauen müssen, hätten beide
nicht nur viel tiefer in ihre Taschen greifen müssen, er wäre aus finanziellen Gründen in der kurzen Zeit auch nicht zu realisieren gewesen. Ortsbauamt, Bauhof und Gemeindegärtnerei hätten die Maßnahme unterstützend begleitet, die Gemeinde selbst habe hier 15.000 Euro investiert.
Für den Elternbeirat sprach Vorsitzende Eva Heimlich Grußworte. Man sehe, dass
sich die Arbeit gelohnt habe. Zudem habe sie auch Spaß gemacht, "weil wir
miteinander ins Gespräch kamen". Für die Etzenroter Vereine gratulierte Klaus
Pukowski, für die Waldschule Etzenrot Rektorin Carmen Eckert.

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