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12.07.2003 Kunst im Kurhaus

Kontraste in Form und Farbe
Ausstellung von Gudrun Klein und Margot Witte

Bilder von Margot Witte (re.) und Raku-Keramiken von Gudrun
Klein sind in der jüngsten Ausstellung "Kunst im Kurhaus" unter
dem Thema "Kontraste" zu sehen.

Mit mehreren Ausstellungen lockt die Reihe "Kunst im Kurhaus" nicht nur
Kunstinteressierte, sondern Künstlerinnen und Künstler aus der Region an. In der
jetzigen stellen unter dem Thema "Kontraste" die Waldbronnerin Gudrun Klein
Raku-Keramik und die Karlsruher Malerin mehrere großformatige Acryl-Bilder aus,
die nur scheinbar im Kontrast dazu stehen. Beide haben bereits früher im Kurhaus
Waldbronn ausgestellt.
Mit einer Vernissage wurde die Ausstellung jetzt eröffnet, die noch bis zum
Sonntag, 20. Juli täglich von 15 bis 18 Uhr im Foyer des Kurhauses zu sehen ist.
Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung durch das Gitarrenduo Claudia König
und Andrea Sciola-König.
Prof. Dr. Kristian Kroschel begrüßte im Namen von Gemeinde und Kurverwaltung
und lobte die Tradition, die mit der Ausstellungsreihe "Kunst im Kurhaus" gepflegt
werde. In dieser Ausstellung sei deutlich die Freude am Schaffen zu spüren.
In das Werk der Künstlerinnen führte Prof. Dr. Hans-Joachim Klein ein. Margot
Witte widme sich seit 1997 ganz der Malerei und habe nach ihrem Studium in Trier
seit 2002 ein großes Atelier in Karlsruhe. Sie experimentiere mit Farben, Formen
und Formaten. Die ausgestellten Bilder, allesamt aus ihrer jüngsten Schaffensperiode, seien nur ein kleiner Ausschnitt aus ihrem Schaffen, in dem der Malgrund immer wieder zur Experimentierbühne werde, bei dem sich großflächig angeordnete Farben überlagern. Obwohl die ausgestellten Bild zur abstrakten Malerei gezählt werden können, lösen sie im Betrachter schnell Assoziationen aus.
 

Blick in die Ausstellung.

Raku-Keramik zeigt Gudrun Klein in der Ausstellung "Kontraste". Die fernöstliche
Brenntechnik sei aber für die Künstlerin keine Modeerscheinung, ihr Weg des
keramischen Arbeitens führte folgerichtig dahin. Raku bedeute soviel wie
Zufriedenheit, Freude oder Glück. Das Spannende am keramischen Arbeiten sei
die Vermischung der Elemente  Feuer und Erde, bei der das Ergebnis nie genau
vorhergesagt werden könne. Jede der ausgestellten Keramiken ist ein Unikat.
Gudrun Klein war mit ihren Werken schon bei zahlreichen Einzel- und
Gruppenausstellungen vertreten und ist Mitglied der Künstlergilde Bauschlott.

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