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09.07.2003 VHS Patchwork-Treff stellt aus

Stoffteile künstlerisch zusammengefügt
7. Quiltausstellung des Waldbronner VHS Patchwork-Treff

Muster und Farben bestimmen viele der ausgestellten Arbeiten.

Patchwork in unterschiedlichen Stilrichtungen beherrscht derzeit das Bild im
Kulturtreff Waldbronn. 19 Mitglieder des "Waldbronner VHS Patchwork-Treff"
zeigen dort bis zum 22. Juli im Rahmen der "7. Quiltausstellung" ihre Arbeiten. Die
Ausstellung im Foyer, im Mia-Leinberger-Zimmer und im Saal ist täglich von 10 bis
19 Uhr geöffnet.
Der "Waldbronner Patchwork-Treff" trifft sich unter dem Dach der Volkshochschule Waldbronn. Einmal im Monat komme man zusammen, so Dörthe Lustnauer bei ihrer Einführung, um neue Arbeiten zu begutachten, Vorhaben zu planen, oder auch um
Rat zu fragen. Motor dieses Patchwork-Treffs sei Kursleiterin Maria Martin.

Bürgermeister Harald Ehrler
bei der Eröffnung.

Die Vernissage, musikalisch durch eine Gitarrengruppe der Waldbronner VHS
umrahmt, die von Musikschulleiter Armin Bitterwolf betreut wird, förderte aber noch weitere interessante Ergebnisse zu Tag. So erwies sich Waldbronns Bürgermeister
Harald Ehrler als profunder Patchwork-Kenner. Patchwork führe zusammen, nicht
nur beim monatlichen Treff, auch Teilnehmerinnen aus Waldbronn und den
umliegenden Gemeinden kommen hier zusammen. Gerade die Beteiligung
auswärtiger Teilnehmer auch in anderen Bereichen zeige, dass die Waldbronner
VHS interessante Kurse anbietet, so der Bürgermeister zu VHS-Leiterin Jutta
Krämer gewandt.
Diese Ausstellung sei für den Patchwork-Treff aber kein Novum, denn man habe bereits erfolgreich solche Ausstellungen außerhalb Waldbronns organisiert, unter anderen in Wildbad und Bad Herrenalb. Erfreulich sei auch, dass Arbeiten auch zu Gunsten der ambulanten Hospizarbeit zum Kauf angeboten werden. Er selbst sei "vorbelastet", sei seine Schwiegermutter doch begeisterte Quilterin und jedes seiner drei Kinder sei mit einer eigenen, selbst gerfertigte Patchwork-Decke ausgestattet worden.

Die Teilnehmerinnen am Waldbronner
Patchwork-Treff.

Dörthe Lustnauer stellte den Patchwork-Treff vor und erläuterte Geschichte und
Herkunft dieser alten, aus den USA stammenden textilen Technik, die fast
vergessen, nur die Amish-People hielten die Tradition noch hoch, in den 70er
Jahren eine Renaissance erfahren habe. Dabei werden Teile durch Steppstiche
zusammengefügt, das Quilten. In Europa habe man zunächst die amerikanische
Tradition übernommen, sie aber bald weiter entwickelt bis hin zu frei gestaltetem
Art-Quilten. Seine Faszination übe Patchwork durch das Ausgangsmaterial Stoff
aus. Inzwischen sei Patchwork eine eigene Kunstrichtung, bei der der Gebrauchswert nicht mehr im Vordergrund stehe.
Patchwork aus der Sicht eines Ehemanns zeigte in heiteren Versen Günter Meyer mit dem Resumee: "Dies sagt ein Ehemann dazu, wünscht, dass sie es weiter tu!".
An der Ausstellung des Waldbronner Patchwork-Treff sind beteiligt: Irmgard Bruder, Margit Duss, Doris Fendt, Iris Hoffmann, Petra Klingel, Ulrike Lenk, Uta Leonhardt-Sommer, Dörthe Lustnauer, Maria Martin, Irmgard Meyer, Jutta Pospischil, Dorothea Reimann, Britta Riedmann, Helma Schonder, Hanne Schreyeck, Marianne Stark, Marion Stieglitz, Hanne Vetter und Friederike Wanner.

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