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06.07.2003 25 Jahre Diakonieverein Waldbronn

"Gemeinsam werden wir 50"
Doppeljubiläum gefeiert / Dietmar Ulbrich erhielt Kronenkreuz

Gruppenbild vom Diakonieverein (v.li.): Werner Verch, Gisela
Möhrlein, Pfarrer Heinz Möhrlein, Irmgard Martens, Dr. Manfred
Stieß, Dietmar Ulbrich, Pfarrerin Bettina Roller, Prof. Hermann
Müller, Edgar Weber.

25 Jahre besteht inzwischen der Diakonieverein der evangelischen Kirchengemeinde Waldbronn, die selbst nur wenige Monate älter ist. Deshalb stand das diesjährige Gemeindefest auch unter dem Motto "Gemeinsam werden wir 50". Eingeleitet wurden die Festlichkeiten mit einem Gottesdienst, den Pfarrerin Bettina Roller und Pfarrer Heinz Möhrlein gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern gestaltet hatten. Heinz Möhrlein war der erste Pfarrer der neu gegründeten Kirchengemeinde und auch Mitinitiator bei der Gründung des Diakonievereins. Mit einbezogen in die Gestaltung war auch der Kirchenchor unter der Leitung von Detmar Tetzlaff.
An dem gut besuchten Gottesdienst nahmen, wie Pfarrerin Roller ausdrücklich
feststellte, auch viele katholische Gläubige teil, arbeitete doch der Diakonieverein
zunächst eng mit den kirchlichen Krankenpflegestationen und dann mit der
kirchlichen Sozialstation Albtal zusammen, in deren Vorstand Dietmar Ulbrich von
Anfang an kooperiertes Mitglied war. Mit den Kolpingsfamilien aus Busenbach und
Reichenbach verbindet zudem eine langjährige Partnerschaft beim Kurparkfest. Die
"Diakoniewaffel" ist inzwischen zu einem festen Markenzeichen geworden.
Pfarrer Heinz Möhrlein freute sich über das Jubiläum. Wir wollten damals für die
Menschen da sein, die Hilfe brauchen, und dieses Motiv sei heute eher noch
aktueller als vor 25 Jahren. Vorsitzender Dietmar Ulbrich nannte in seiner
Begrüßung die Pfarrer Heinz Möhrlein und Bettina Roller Symbolfiguren für den
Diakonieverein, die den Beginn und das 25-jährige Bestehen markieren. Besonders
hieß Ulbrich auch Bürgermeister i.R. Martin Altenbach willkommen.
Ulbrich blickte auch auf die 25 Jahre Diakonieverein zurück. Aufgaben und Ziele
dieser Einrichtung waren auch in einer kleinen Dokumentation im Foyer dargestellt.
Am 12. April 1978 gegründet wurden damals Werner Verch als Vorsitzender und
Ulbrich in den Vorstand gewählt, der aber seit 20 Jahren den Vorsitz führt. In erster
Linie habe der Diakonieverein die Arbeit der kirchlichen Sozialstation unterstützt und bei deren Aufbau mitgeholfen. Aus dieses sehr guten Zusammenarbeit heraus
wurde eine bewährte ökumenische Basis aufgebaut, die auch fortbesteht, nachdem
die Sozialstation in die Trägerschaft des Caritas-Verbandes übergegangen ist. Seit
dieser Zeit unterstütze der Diakonieverein finanziell den ambulanten Hospizdienst.
Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle verglich die Diakonie mit einem Baum, der prächtig gewachsen sei. Sie biete in Waldbronn Zuflucht für Menschen und ihre
Nöte und Ängste. Ausdruck von Qualität sei für den Diakonieverein auch die
Weitergabe von Hoffnung und Freude an alle diejenigen, die sich mit ihren
Problemen alleine gelassen fühlen.
Martin Gerhardt und Otto Tepper, vom Diakonischen Werk Karlsruhe-Land und
Karlsruhe hoben hervor, dass Diakonie Nähe bedeute, und die werde in Waldbronn
vorbildlich gelebt. Sie hoben auch auf die erstaunlichen Einsätze ab, die den
Waldbronner Diakonieverein weit über die Grenzen seiner Gemeinde hinaus
bekannt machten. Michael Uldrian, Vorsitzender der Kolpingfamilie Busenbach,
dankte für viele gemeinsame Aktionen.
Über eine besondere Ehrung durfte sich Dietmar Ulbrich freuen. Pfarrerin Bettina
Roller heftete ihm im Auftrag des Diakonischen Werks der evangelischen Kirche
Deutschlands das Kronenkreuz in Gold an, eine der höchsten Auszeichnungen für
die Arbeit im Dienste der Diakonie. Die zughörige Urkunde war unterzeichnet von
Präsident Jürgen Gohde. Damit, so die Pfarrerin, solle die nunmehr 25-jährige
engagierte Arbeit Dietmar Ulbrichs für die Diakonie gewürdigt werden.
Das Doppeljubiläum klang aus mit einem Gemeindefest rund um das evangelische
Gemeindezentrum. Musikalische Beiträge, Spielmöglichkeiten für Kinder und
zwangloses Zusammensein und viele Gespräche gaben diesem Tag sein Profil.

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