Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.428.471

Volltextsuche



 

03.07.2003 Begegnungskonzert der Schulmusik

Ein Abend zur gegenseitigen Anregung
Zweites Begegnungskonzert der Waldbronner Schulmusik

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal im Kurhaus
Waldbronn.

Zum zweiten Mal fand in Waldbronn ein Begegnungskonzert der Schulmusik statt,
und wieder war der Saal im Kurhaus bis auf den letzten Platz besetzt. Die Initiative
war von der Anne-Frank-Schule ausgegangen, die mit Rektor Rolf Nold zunehmend ein musisch-musikalisches Profil erhält. Beteiligt an diesem gelungenen und unterhaltsamen Abend waren alle drei Waldbronner Schulen und das Mandolinen- und Gitarrenorchester Ötigheim, das von Rolf Nold geleitet wird.
In seinen Grußworten hieß Nold im Namen der drei Waldbronner Schulen unter den mehr als zahlreichen Besuchern Schulrätin Dr. Silvia Anderson, Bürgermeister
Harald Ehrler und den Beauftragten für Schulmusik beim Oberschulamt Karlsruhe,
Bernhard Mächtel, willkommen. Dieses Begegnungskonzert solle der gegenseitigen
Anregung dienen.

"Ferienzeit" hieß der letzte Titel der Waldschule Etzenrot.

Nach der Ouvertüre "Mignonette", gespielt vom Ötigheimer Ensemble, waren
dann die Schülerinnen und Schüler der Waldbronner Schulen die Akteure auf
der Bühne. Den Anfang machten die Grundschüler der Waldschule Etzenrot, die
ihren Teil mit "Lampenfieber" eröffneten, und damit den meisten der Beteiligten
aus der Seele sangen, ebenso wie bei ihrem vierten Lied mit dem hoffnungsfrohen Titel "Ferienzeit". Dazwischen stellten sie fest "Der Papagei ein Vogel ist" und sangen das Lied "Halte zu mir guter Gott". Die Leitung hatte Lehrerin Dagmar Kuentzle.

Lieder und einen Jazztanz waren die Programmpunkte der Albert-Schweitzer-Schule.

Zwei Lieder, darunter ein Tanzlied von Piet van Hauwe mit Orff-Instrumenten, und
das heitere "Trompetenschwein", von den Kindern mit solchem Temperament
gesungen, dass die Zuhörer einfach mitklatschen mussten. Einen Jazztanz steuerten fünf Schülerinnen der Albert-Schweitzer-Schule zum Programm bei, den sie selbst choreographiert hatten. Für den Programmteil der Reichenbacher Schule zeichneten die Lehrkräfte Friedegund Halbgewachs, Saskia Zorn und Volker Eichel
verantwortlich.

Die  Reisekantate von Rolf Kühn, hier die Fahrt im ICE,
steuerte die Anne-Frank-Schule zum Programm bei.

Auf eine kleine Weltreise nahm dann der Schulchor der Anne-Frank-Schule,
begleitet vom Mandolinen- und Gitarrenorchester, und unter der Gesamtleitung von
Rolf Nold die Zuhörer mit, als er schwungvoll und stimmstark die "Reisekantate"
von Karl Vetter und Rolf Kühn anstimmte. Mit dem ICE ging es zunächst nach
Spanien, danach schwitzte man in der Wüste Sahara, kam über Russland in die
USA, und von dort wurde der Rückflug mit dem Jet angetreten.
Zum Schluss versammelten sich alle 180 Mitwirkenden auf der Bühne und
verabschiedeten sich von ihrem überaus zahlreichen Publikum mit zwei Liedern:
zunächst "Die Bettelleute", von Rolf Nold zum dezenten Hinweis auf die Sammlung
am Ausgang zu Gunsten der Musikerziehung in den drei Schulen genutzt, und
danach das "Badner Lied", in das die Anwesenden kräftig einstimmten, und das
dann gleich nochmals als Zugabe gesungen wurde, zum Dank für den lautstarken
Beifall, der allen Ausführenden signalisierte: "Ihr habt Eure Sache sehr gut gemacht!"

Zum Finale mit zwei Liedern trafen sich die über 180 Mitwirkenden nochmals auf der Bühne.

[<< Übersicht]