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21.06.2003 Flöte im Quadrat

Flöte im Quadrat
Matinee der Musikschule Waldbronn

Das Ensemble "Flöte im Quadrat" musizierte bei einer Matinee
der Musikschule Waldbronn. Ihm gehört mit Doreen Schrimpf
(li.) auch eine Lehrerin der Waldbronner Musikschule an.

Von der Piccolo- bis zur Bassflöte reicht die Vielfalt der Querflöten, die vom Ensemble "Flöte im Quadrat" nicht nur gespielt, sondern beherrscht werden. Das bewiesen die vier jungen Musikerinnen bei einer Matinee der Musikschule Waldbronn im Kulturtreff. Musikschulleiter Armin Bitterwolf ergänzte zum Schluss, dass dies das erste Konzert dieses Ensembles sei, dessen eines Mitglied, Doreen Schrimpf, an der Musikschule Waldbronn als Lehrerin tätig ist.
Neben Doreen Schrimpf gehörten zu "Flöte im Quadrat" noch Sibylle Herrmann, Stefanie Kessler und Evelyn Tonka. Ihr Repertoire umfasste an diesem Vormittag Musik von der Renaissance bis zur Moderne und gerade aus dieser nur auf den ersten Blick gewagt erscheinenden Zusammenstellung bezog die Matinee ihre Spannung und ihren musikalischen Reiz. Dabei loteten die Musikerinnen fast alle Möglichkeiten der Querflöten aus, von der traditionellen Spielweise bis hin zu experimentellen Klängen und Spielweisen.
Eröffnet wurde die Matinee mit fünf Tänzen aus der Renaissance, der ein Konzert für vier Violinen von Georg Philipp Telemann in einer Bearbeitung für vier Flöten folgte.
Ausdrucksstark interpretiert waren die Katzenportraits, die der zeitgenössische Franzose Marc Berthomieu in Musik gesetzt hatte. In Jazz und Swing wies "Uptime" von Heike Beckmann. Das Scherzo aus Felix Mendelssohn-Bartholdys Schauspielmusik zum "Sommernachtstraum" wurde von den vier Flötistinnen virtuos interpretiert. Mit "Arba'a challilim" lotete der Zeitgenosse Oskar Maria Blarr experimentelle neue Klangformen und Spielweisen der Querflöte aus. Musiziert wurde dabei mit der Flöte mit oder ohne Mundstück, dem Mundstück alleine und weiteren Geräuschen, die die Flötistinnen erzeugen mussten. Akteurinnen und Zuhörern machte dieses durchaus experimentelle Stück aber sichtbar Freude. Mit einer Zugabe von Johann Sebastian Bach bedankte sich "Flöte im Quadrat" für den lang anhaltenden Applaus.

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