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12.05.2003 DRK Reichenbach in Genf und St. Gervais

DRK Reichenbach auf den Spuren Henri Dunants
Besuch auch in Partnergemeinde St. Gervais

Die Reichenbacher Rotkreuzmitglieder vor dem Museum des Inter-
nationalen Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds in Genf.


Genf und St. Gervais waren zwei der Ziele, die das Deutsche Rote Kreuz Reichen-
bach ansteuerte. Genf bedeutete dabei den Schlusspunkt einer "Trilogie", in deren
Rahmen die Reichenbacher DRK-Mitglieder Wirkungsstätten des Rot-Kreuz Grün-
ders ansteuerten. Letzter besuchter Ort war nun Genf, wo Henri Dunant vor 175
Jahren das Licht der Welt erblickte.
Besucht wurden an den zwei Genfer Tagen die Föderation der Rotkreuz- und
Rothalbmond Gesellschaften, das Internationale Komitee des Roten Kreuzes und
die UNO. An all diesen Orten wurde den Besuchern deutlich vor Augengeführt, wo
die Rotkreuz-Organisationen überall bei Naturkatastrophen oder kriegerischen
Auseinandersetzungen helfen, teilweise berichteten Menschen, die vor Ort waren.
Schlusspunkt in Genf war die Besichtigung des Internationalen Rotkreuz- und
Rothalbmond Museums. Besonders die Bildsuchkarten auseinandergerissener Fa-
milien beeindruckten.

Gemeinsam mit der Bergrettung im Klettergarten in La Fajett.

Nach diesen bedrückenden Eindrücken war der Besuch in St. Gervais fast eine Er-
holung. Gleich nach der Ankunft wurden die Reichenbacher vom dortigen Partner-
schafts-Komitee begrüßt. Gemeinsam ging es am nächsten Tag nach Chamonix
und hinauf auf 2.000 m Höhe zum Glace de Mer. Zurück in St.Gervais demonstrier-
ten Mitglieder der "Secours en Montagne", der Bergrettung, wie ein verletzter abge-
seilt wird. Hier stieß auch Renate Bernhardt, Vorsitzende des Waldbronner Freun-
deskreises St. Gervais, zu den Waldbronnern und war von da an bei der Überbrü-
ckung von Sprachbarrieren behilflich. Bei einem Empfang konnte Vorsitzender Alois
Anker dem stellvertretenden Bürgermeister von St. Gervais Notter einen gravierten
DRK-Schmuckteller überreichen.
Beim anschließenden Zusammensein wurden neue Freundschaften geschlossen
und beschlossen, dass es ein Wiedersehen geben müsse. Der Besuch klang nach
dem Kirchgang am Sonntagmorgen mit einer Führung durch St. Gervais aus, bei
der Jean-Paul Gay den Waldbronnern viel Wissenswertes über den alten Ort am
Fuße des Mont-Blanc vermittelte. Das Komitee von St. Gervais verabschiedete die
Freunde aus Waldbronn mit einem Gastgeschenk und hoffte auf ein baldiges Wie-
dersehen.
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