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10.05.2003 Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

339 Einsatzstunden bei Waldbronner Wehr
Guter Ausbildungsstand durch Übungen und Lehrgänge

Jürgen Schwab (re.) ist 25 Jahre bei der Feuerwehr aktiv und
erhielt vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Frank Jahraus
das Feuerwehrehrenkreuz in Silber.

134 Alarmierungen gab es 2002 bei der Freiwilligen Feuerwehr Waldbronn, die in
339 Einsatzstunden von den 120 Aktiven zu leisten waren. Dazu kamen noch 3.000
Stunden, die für Übungen und Lehrgänge aufgebracht werden mussten. Aus der
derzeit 56 Mitglieder zählenden Jugendwehr waren acht Übernahmen in den akti-
ven Dienst zu verzeichnen.
Kommandant Peter Weißenborn listete in seinem Bericht die Einsätze auf, die sich
auf 18 Brände, 67 Hilfeleistungen und 49 sonstige Einsätze aufteilen. Gut sei der
Ausbildungsstand der Waldbronner Wehr, das lasse sich auch an den Lehrgängen
und Seminaren ablesen, die von 68 Wehrleuten besucht wurden. Bei den Übungen erwähnte der Kommandant vor allem die Jahresabschlussübung beim Altenwohnstift im Waldbronner Waldring. Im Juni werde eine Gruppe aus Waldbronn um das Leistungsabzeichen in Silber kämpfen. Das Durchschnittsalter der drei weiblichen und 117 männlichen Feuerwehrleute liege bei 31 Jahren.
Weiter verbessert werden konnte 2002 die Ausrüstung durch mehrere Beschaffun-
gen wie digitale Meldeempfänger, Funkgeräte, ein Jugendwehrzelt, ein Mann-
schaftstransportwagen für die Abteilung Etzenrot und eine zusätzliche Garage für
die Abteilung Busenbach. Gut ist nach Aussage des Kommandanten die Unterbrin-
gung in den einzelnen Gerätehäusern.
In die Zukunft blickend freute sich Weißenborn, dass die Gemeinde trotz finanziel-
ler Engpässe der Anschaffung eines LF 16/12 zugestimmt habe. Derzeit laufe dafür
die Ausschreibung, die von der Wehr erarbeitet europaweit erfolgen musste.
Schriftführer Ralf Anderer berichtete über die Arbeit der Verwaltung, bei der in ihren Sitzungen die Sparmaßnahmen und die Überarbeitung der Alarm- und Ausrück-Ordnung Schwerpunkte waren. Kritisch sprach Anderer Engstellen in den einzelnen
Ortsteilen an, wo vor allem in den Abendstunden ein Rettungsfahrzeug kaum noch
durchkomme. Hier sei für die Gemeinde dringender Handlungsbedarf.
Den Kassenbericht erstattete Thomas Becker. Jugendleiter Georg Blöth ging aus-
führlich auf den Segeltörn der Waldbronner Jugendwehr im holländischen Ijssel-
meer ein. Aktuell erwähnte er, dass derzeit 56 Jugendliche, 17 Mädchen und 39
Jungen in den Jugendfeuerwehren aktiv seien. Grußworte der Gemeinde über-
brachte Gemeinderat Bernd Bull.
Frank Jahraus, stellvertretender Kreisbrandmeister, ging auf die Bedeutung der Zu-
sammenarbeit der Wehren bei Einsätzen ein. Immer wichtiger werde die Rolle des
Notfallseelsorgers. Hier engagiere sich Martin Roller aus Waldbronn vorbildlich.
Jahraus überbrachte den Dank des Landrats für die Hilfe in den Hochwassergebie-
ten und appellierte an die Wehren, dass 30 Jahre nach der Gemeindereform nicht
mehr in den Kategorien der Ortsteile gedacht werden solle.
Für 25 Jahre als aktiver Feuerwehrmann erhielt Jürgen Schwab das Feuerwehreh-
renkreuz in Silber, Guido Lauinger erhält die gleiche Ehrung in Gold für 40 Jahre
aktiven Dienst. Alexander Kraft wurde nach dem Besuch der vorgeschriebenen
Lehrgänge zum Löschmeister befördert.

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