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02.04.2003 Freiwillige Feuerwehr Etzenrot: Jahreshauptversammlung

Feuerwehr-Abteilung Etzenrot hielt Rückblick
Größte Jugendwehr im Unterkreis mit 30 Mitgliedern

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Waldbronn,
Abteilung Etzenrot, konnte Abteilungskommandant Klaus Pukowski unter den akti-
ven Wehrleuten auch die Alterswehr und Bürgermeister Harald Ehrler begrüßen. In
seinem Bericht erwähnte Pukowski die 37 Einsätze der Wehr in 2002, darunter
zwei Einsätze bei Verkehrsunfällen im Albtal, bei denen die Fahrer nur noch tot
geborgen werden konnten. Spektakulär war auch eine Tierrettung, bei der ein
Pferd aus dem Keller getragen werden musste.
Wie stark die Feuerwehrleute gefordert waren, zeigte der Kommandant anhand ei-
niger Zahlen auf. Insgesamt 459 Einsatzstunden waren zu absolvieren, 477 Stun-
den, verbrachten Feuerwehrleute auf Fortbildungslehrgängen, dazu kamen noch
462 Übungsstunden der Abteilung mit durchschnittlich 28 Teilnehmern, 220 Ü-
bungsstunden Fahrer, Funker, Maschinisten mit 10 Teilnehmern und 168 Übungs-
stunden im Atemschutz. Mit den beim Ausbau des benachbarten Hauses für Feu-
erwehrzwecke komme die Abteilung auf die stolze Summe von 4.000 ehrenamtlich
erbrachten Stunden.
Derzeit hat die aktive Wehr 34 Mitglieder, darunter eine Feuerwehrfrau. Die Al-
terswehr hat 14 Mitglieder. Die Jugendwehr ist bei 30 Mädchen und Jungen ange-
langt, und damit immer noch eine der Größten im ganzen Unterkreis.. Die Jugend-
abteilung wird in diesem Jahr wahrscheinlich wieder etwas anwachsen, da ständig
angefragt wird, wann man endlich zur Jugendwehr darf. Dies sei aber auch mit ein
Verdienst von Jannis Duffner und Christian Müller, mit denen man einen wahren
Glücksgriff getan habe.
Pukowski ging danach detailliert auf die Ausbildung ein, die im Silbernen Leitungs-
abzeichen ihren Höhepunkt fand, das von mehreren Mitgliedern der aktiven Wehr
erworben wurde. Tag für Tag, über Wochen hinweg, sei das Löschfahrzeug zur
Wiesenfesthalle gefahren und dort sei geübt worden.
Für das laufende Jahr kündigte Pukowski die Fortsetzung des Gerätehausumbaus
an und bis Mitte des Jahres zum Abschluss kommen soll. Auch der Um- und Aus-
bau des MTW sei inzwischen weitgehend abgeschlossen. Mit einem Hinweis auf
die Fördergemeinschaft der Freiwilligen Feuerwehr Etzenrot schloss der Komman-
dant seinen Bericht.
Schriftführer Jannis Duffner berichtete dann über die sonstigen Aktivitäten der
Wehr und gab einen Überblick über die anstehenden Termine. Über die Finanzen
der Abteilung Etzenrot informierte Kassenwart Joachim Anderer in Einnahmen und
Ausgaben.
Neu in die Abteilung Etzenrot aufgenommen wird Daniel Götz, zum Oberfeuer-
wehrmann wurden befördert: Mark Bischoff, Sebastian Linder, Tobias Müller, Mar-
kus Ochs, Michael Ochs, Johannes Paulke und Bastian Weber. 
Bürgermeister Harald Ehrler lobt die geleistete Arbeit der Feuerwehr Etzenrot. Über
den Stand im Gerätehausumbau zeigte er sich erfreut. Die Jugendarbeit ist in Et-
zenrot mit 30 Jugendwehrlern beachtlich. Auch die gute Zusammenarbeit mit den
anderen Waldbronner Abteilungen und dem DRK Etzenrot bezeichnete er als
Glücksfall. Er bedankte sich auch bei der Alterswehr. Der Bürgermeister würdigte
das bestandene Leistungsabzeichen in Silber und wünschte viel Glück für den
Goldversuch in diesem Jahr. Wegen den Finanzen in Waldbronn sagte er, dass
auch weiterhin Beschaffungen für die Feuerwehr getätigt werden, aber in geringe-
rem Umfang.
Gesamtkommandant Peter Weißenborn bedankte sich bei der Abteilung für die ge-
leistete Arbeit. Dies sei um so bemerkenswerter, da das Ehrenamt in Deutschland
einen immer geringeren Stellenwert einnehme. Sein Dank galt auch den Jugendlei-
tern für die hervorragende Arbeit. 
Abschließend wies Schriftführer Jannis Duffner wies auf einen Feuerwehrkamera-
den aus Phillipsburg hin, der seit letztem Jahr an Krebs erkrankt ist, und ohne eine
Knochenmarkspende das nächste Jahr nicht erleben wird. Deswegen finde eine
Typisierung in Huttenheim statt, zu der Mitglieder der Abteilung Etzenrot fahren
werden. Für diese Typisierung benötige die Abteilung Huttenheim aber rund
120.000 Euro, die nur durch Spenden erwirtschaftet werden können. Deswegen hat
die Jugendfeuerwehr Etzenrot angeboten, den Flammkuchenwagen mit kompletter
Besatzung für ein Fest nach Huttenheim zu schicken, um so einen Teil beizusteu-
ern.

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