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23.03.2003 Kirchenrenovation in Etzenrot

1.450 freiwillige Stunden für Kirchenrenovation
Innenraum der Etzenroter Kirche erstrahlt in neuem Glanz
Heizungsanlage wurde ebenfalls erneuert

Der erste Gottesdienst nach der Renovation der Pfarrkirche Herz-
Jesu Etzenrot.

Nach ziemlich genau sechs Monaten, in denen in der Pfarrkirche Herz-Jesu Etzenrot eifrig gearbeitet wurde, fand jetzt wieder der erste Gottesdienst statt. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ulrike Kunz hielt bei diesem Gottesdienst eine Ansprache, in der sie nochmals auf die Ursachen und die Durchführung der Kirchenrenovation einging.
" Liebe Pfarrgemeinde, sehr geehrter Herr Pfarrer Peisker,
ziemlich genau 6 Monate hat es nur gedauert, um die Renovation der Pfarrkirche -
Heizung und Innenrenovation, durchzuführen. Obwohl erst im Jahr 1980 die letzte
umfassende Innenrenovation durchgeführt wurde, war doch durch eine nicht richtig
funktionierende Heizungsanlage der Kircheninnenraum sehr bald wieder stark ver-
schmutzt. Bereits seit 6 - 7 Jahren wurde deshalb vom Pfarrgemeinderat immer
wieder über eine erneute Innenrenovation nachgedacht. Hierfür war es zunächst
notwendig, ein gewisses Eigenkapital anzusparen, was auch gelang, durch immer
wieder durchgeführte Pfarrfeste, Bazare, Briefspendenaktionen, Türkollekten usw.
Im Jahr 2001 konnte dann als voraussichtlicher Termin das Jahr 2002 ins Auge ge-
fasst werden. Allerdings war im Frühsommer 2002 dann doch wieder von Verschie-
bung die Rede. Um so erfreuter waren wir dann, als im Sommer des gleichen Jah-
res doch plötzlich die Baugenehmigung erteilt wurde.
Und dann ging es ganz schnell. Während der Sommerferien wurde die Heizungsan-
lage im Pfarrheim und Kindergarten erneuert - die Umstellung erfolgte von Elektro-
auf Gasheizung. Hier wurden schon verschiedene Arbeiten, wie z.B. Abbrucharbei-
ten, Isolieren und streichen der neuen Leitungen, Deckenmontage von freiwilligen
Helfern der Pfarrgemeinde durchgeführt.
Und Mitte September war dann der Einbau der Heizung in der Kirche vorgesehen.
Hierzu mussten in der Kirche Gräben ausgehoben und am Ende wieder geschlos-
sen werden. Die Arbeiten wurden komplett von freiwilligen Helfern der Pfarrge-
meinde durchgeführt. Zeitgleich wurden die Bänke demontiert und in der Wiesen-
festhalle gelagert.
Nachdem der Heizungseinbau abgeschlossen war, wurde eine neue indirekte Be-
leuchtung montiert, und alle elektrischen Leitungen unter Putz verlegt. Danach
mussten dann die ganzen Wände und die Decke mit Spezialschwämmen gereinigt
werden, was wiederum in Eigenarbeit gemacht wurde. Zeitweise waren 10 - 12
Männer auf dem Gerüst, die für diese Arbeit ca. 100 Stunden leisteten.
Während der Malerarbeiten, die Anfang Dezember begannen, wurden wiederum,
von Helfern aus der Pfarrgemeinde, die gesamten Kirchenbänke in der Wiesenfest-
halle abgelaugt, dann nach Abbau des Gerüstes und der Parkettbodenausbesse-
rung im Januar wieder in die Kirche gebracht, hier vor Ort dann geölt und gewachst
und wieder fest montiert. Diese Arbeit war die aufwendigste und hierfür wurden ca.
800 Arbeitsstunden geleistet.
Nun stand die noch die Säuberung und Renovation des Hochaltars an, die haupt-
sächlich von einer Fachfirma durchgeführt wurde. Nachdem nun soweit alle Arbei-
ten im Kircheninnenraum abgeschlossen sind, kann jetzt die Renovation der Orgel
in Angriff genommen werden. Hier war es nötig, die Orgelpfeifen auszubauen und
zu säubern, was dankenswerterweise von unserem Organisten Herrn Fritz über-
nommen wurde. Die weitere Orgelrenovation wird im Laufe der nächsten Wochen
von einer Orgelbaufirma durchgeführt werden. Am Schluss meiner Ausführungen ist
es mir ein großes Bedürfnis, allen freiwilligen Helfern, die ich hier namentlich nicht
alle nennen kann, zu danken, für die tatkräftige Mithilfe bei allen anfallenden Arbei-
ten. Nie hätte ich gedacht, dass so viele bereit sind mitzuarbeiten. Stellvertretend
für alle, gilt unserer besonderer Dank Herrn Willi Becker. Er war der Bauleiter, der
immer zur Stelle war, um zu organisieren, zu telefonieren, zu koordinieren, bei allem
mitzuarbeiten. Er war es auch, der genau Buch geführt hat über alle Stunden, die
freiwillig geleistet wurden. Von 38 Helfern wurden insgesamt 1.450 Stunden gear-
beitet.
Dafür nochmals ganz herzlichen Dank. Bedanken möchte ich mich auch bei allen,
die immer wieder bereit sind Geld zu spenden, z.B. bei den Türkollekten. Wir wer-
den auch weiterhin darauf angewiesen sein. Ein ganz herzlichen Dank möchte ich
den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchors sagen, die diesen heutigen Got-
tesdienst mitgestaltet haben. Vielen Dank."

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