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23.03.2003 Konzert zum Frühlingsanfang in Etzenrot

Konzert zum Frühlingsanfang mit regem Zuspruch
Musikverein "Harmonie" Etzenrot mit abwechslungsreichem Programm

"100 Jahre Müller" wurden beim Musikverein "Harmonie" Etzenrot
geehrt. Steffen Neumeister (links) verlieh die Große Goldene
Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusiker für 50 Jahre akti-
ves Musizieren an Ewald Müller (2.v.links) und Erich Müller.
Zu den Gratulanten gehörte auch Harmonie-Vorsitzender Jürgen
Götz.

Mit einem abwechslungsreichen, musikalisch anspruchsvollen Programm unterhielt
der Musikverein "Harmonie" Etzenrot bei seinem diesjährigen "Konzert zum Früh-
lingsanfang". Bestritten wurde es von der Jugendspielgemeinschaft Etzen-
rot/Spielberg und dem Blasorchester des Musikvereins unter der Leitung von Mi-
chael Weber. Überraschungsgäste waren der Schulchor der Waldschule mit Rekto-
rin Carmen Eckert.
Vorsitzender Jürgen Götz freute sich über den mehr als guten Besuch und begrüß-
te unter den Zuhörern den Vorsitzenden des Blasmusikbezirks Albtal, Steffen Neu-
meister, Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle, den Leiter der Waldbronner Mu-
sikschule Armin Bitterwolf und Rektorin Carmen Eckert von der Waldschule.
Mit einer Tradition brach der Musikverein "Harmonie" Etzenrot bei seinem Kon-
zert, wie Ralf Wittmann, der auch durch das Programm führte, hervorhob. Eh-
rungen gab es bisher im Konzert nicht, in diesem Jahr wurde eine Ausnahme
gemacht. "100 Jahre Müller", wie Steffen Neumeister, Vorsitzender des Blasmu-
sikbezirks Albtal, sagte, seien keine alltägliche Ehrung. Mit der Großen Golde-
nen Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusiker wurde das Brüderpaar E-
rich und Ewald Müller ausgezeichnet. Beide sind seit jeweils 50 Jahren beim
Musikverein Etzenrot als Hornist und als Bassist aktiv.

Mit seinen drei Stücken wusste die Jugendspielgemeinschaft Et-
zenrot/Spielberg unter der sicheren Leitung von Evelyn Bauer zu
überzeugen.

Eröffnet wurde das Programm durch die Jugendspielgemeinschaft Etzenrot / Spiel-
berg, die unter ihrer Leiterin Evelyn Bauer deutlich hörbare Fortschritte macht. Sie
eröffneten ihren Programmteil mit dem Swing-Klassiker "It don't mean a thing", dem
einige Sätze aus Tschaikowskis "Nussknacker-Suite" folgten, gleichsam als Be-
weis, dass sie es auch "klassisch" können. Beim abschließenden "La Bamba" gab
es ein staunenswertes Schlagzeugsolo von Denis Messaros zu hören.
Das Blasorchester unter der Leitung von Michael Weber eröffnete seinen Konzert-
teil mit dem Marsch "Il Briccone" von Thomas Doss, bei dem reizvolle moderne
Harmonien mit melodiösen Elementen in einem wuchtigen Schlussteil gipfelten, bei
dem die Trompeten die Führung hatten. In die Barockzeit zurück ging es mit "Suite
1500" von Jan de Haan, der hier vier Stücke aus der Barockzeit verarbeitete. Dabei
gelang den Etzenroter Musikern eine gute Charakterisierung der einzelnen Sätze.
Aus der Jazz-Ouvertüre "Chicago" mit ihren vorwärtstreibenden Rhythmen ließ sich
das pulsierende Leben der 20er Jahre in der Millionenstadt heraushören. Mit "Tro-
picana", einem Medley der schönsten südamerikanischen Rhythmen beendete das
Blasorchester den ersten Teil.

Mit einem breit gefächerten, abwechslungsreichen Programm un-
terhielt das Blasorchester unter Michael Weber die zahlreichen
Zuhörer.

Nach der Pause war Musical-Time: die Musiker ließen die schönsten Melodien aus
Arnold Lloyd Webbers "Phantom der Oper" erklingen. Nach Kuba in den "Buona
Vista Social Club" führte "Chan Chan" von Munoz. Dass die Etzenroter auch den
Big-Band-Sound im Stil eines Glenn-Miller beherrschen, bewiesen sie mit "Tuxedo
Junction" im Arrangement von Roland Kreis und ihrer zweiten Zugabe. "Give us
peace" von Ted Huggens erinnerte an die aktuelle Weltpolitik. Die zweite Zugabe
war mit dem "Radetzky-Marsch" von Johann Strauß ein klassischer Marsch.

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