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31.12.2002 Silvesterlauf 2002

172 Starter beim 14. Silvesterlauf
Trotz Regen hervorragende Beteiligung

Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle schickte die Läufer
auf die Strecke.

Woran es letztlich lag, darüber waren sich die Initiatoren des Waldbronner Silves-
terlaufs, es war offiziell der 14., selbst nicht ganz im Klaren: lag es am schlechten
Wetter, lag es daran, dass der Rheinstettener Silvesterlauf nicht gleichzeitig statt-
fand, mit 172 Läuferinnen und Läufern jedenfalls konnte Bürgermeisterstellvertreter
Helmut Völkle ein so großes Teilnehmerfeld auf die drei Strecken schicken, wie
noch nie zuvor.
Etwa eine halbe Stunde vor Beginn trafen die ersten Läuferinnen und Läufer in der
Waldbronner Festhalle ein. Man begrüßte sich freundschaftlich, viele kannten sich
von Läufen der Vorjahre, diskutierte über die Strecke und trug sich in die ausliegen-
den Listen ein. Jeder konnte dabei wählen zwischen fünf, zehn oder 20 km. Dabei
geht es beim Waldbronner Lauf nicht um Sieg oder Platz, jeder Teilnehmer erbringt
seine individuelle Leistung, die erreichte Zeit wird ihm beim Eintreffen zugerufen.
Ausgeflaggt und markiert hatten die "Jedermänner" unter Karl Vogels Leitung und
tatkräftiger Assistenz der Familien Gerhard Vogel und Hugo Schottmüller die drei
Strecken. Dabei ging es bis ins Hetzeltal, kurz nach Neurod wendeten die 10-km-
Läufer, während die ganz Eisernen für die 20-km-Distanz bis zum Ortseingang von
Marxzell und zurück durchhalten mussten.

Vor dem Start herrschte Andrang beim Eintrag in die Starterlis-
ten.

Den Startschuss gab in Vertretung von Bürgermeister Harald Ehrler Bürgermeister-
stellvertreter Helmut Völkle. Er begrüßte die Läuferinnen und Läufer, sagte Dank der Jedermann–Sportgruppe für die Organisation, aber auch der Freiwilligen Feuerwehr, die den Lauf sicherte. Die Besonderheit in diesem Jahr, der Starter begab sich an-
schließend gemeinsam mit der Walking Gruppe ebenfalls auf die Strecke.

Eine starke Walking-Gruppe beteiligte sich erstmals am Silves-
terlauf.

Überhaupt war diese 29 Aktive starke Walking-Gruppe eine der Besonderheiten. Sie hatte sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt und ihre Mitläufer kamen
nicht nur aus Waldbronn, sondern vor allem auch aus dem benachbarten Karlsbad.
Immerhin sieben von ihnen nahmen sogar die 10-km-Distanz unter ihre Sohlen, im
vergangenen Jahr walkten alle noch über "nur" 5 km.
Während die Sportler auf der Strecke waren, gab es in der Festhalle Arbeit. Maler-
meister Franz Csernalabics trug in die vorbereiteten Urkunden die Namen der Teil-
nehmer ein, Tee und Glühwein wurden auf Temperatur gebracht und die Neujahrs-
brezeln gerichtet. Den Tee spendete wie in jedem Jahr die Kurklinik, den Glühwein
steuerten die Jedermänner bei, Urkunden und Brezel kamen von der Gemeinde.
Nachdem es nun in der Festhalle vorübergehend etwas ruhiger geworden war, konn-
te auch etwas Statistik betrieben werden. So stellte Gerhard Vogel fest, dass sich
insgesamt 143 Läuferinnen und Läufer in die Listen eingetragen hatten. 106 davon
liefen die 10–km–Strecke, 22 machten nach 5 km Kehrt und 15 Unentwegte absol-
vierten die 20 km Distanz. Aber auch der älteste Teilnehmer konnte aus den Listen
herausgelesen werden: es war wie schon in den zurückliegenden Jahren Karl Vogel,
der Hauptorganisator des Silvesterlaufs und Übungsleiter der gemeindlichen Jeder-
mann-Sportgruppe mit seinen fast 76 Lenzen. Der jüngste Teilnehmer kam mit Ma-
ximilian Müller aus Reichenbach und lief mit seinen acht Jahren die 5-km-Distanz.
Nach 22:53 Minuten kam Holger Schaar aus Waldbronn als erster Läufer von 5-km-Strecke zurück. Die Strecke sei ja ohnehin nicht leicht, vor der letzte Anstieg im Kurpark zur Brücke hoch habe es in sich, aber bei diesem Wetter sei die Strecke noch schwerer zu bewältigen gewesen, so die Meinung des Zeitschnellsten der kurzen Strecke.

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