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15.12.2002 GV Concordia Reichenbach: Lieder- und Theaterabend

Goldene Ehrennadel für Franz "Sales" Becker
Seit 50 Jahren Sänger beim Gesangverein "Concordia" Reichenbach
Theatergruppeüberzeugte beim Lieder- und Theaterabend

Franz Becker wurde geehrt

Ehrungen standen beim Gesangverein "Concordia" Reichenbach im Rahmen eines
vorweihnachtlichen Lieder- und Theaterabends an. Franz Becker wurde dabei mit
der Urkunde, dem Ehrenausweis und der Goldenen Nadel mit eingravierter Zahl 50 des Deutschen Sängerbundes ausgezeichnet. Franz Becker ist seit 50 Jahren akti-
ver Sänger bei der "Concordia". Der Geehrte ist, wie Norbert Schöpe, Vorsitzender der Sängergruppe Albtal hervorhob, seit 25 Jahren erster Vorsitzender der "Con-
cordia" und war lange Jahre vorher bereits in der Verwaltung tätig. Auch in der
Sängergruppe Albtal arbeitete Becker aktiv mit, viele Jahre als zweiter Vorsitzen-
der. Klaus Bechtel, zweiter Vorsitzender des Reichenbacher Gesangvereins er-
gänzte, dass Franz Becker in den 50 Jahren als Sänger in 43 Jahren für vollständi-
gen Singstundenbesuch ausgezeichnet werden konnte.

Für 25 Sängerjahre wurden mit der Silbernen Ehrennadel
des Badischen Sängerbundes geehrt: (v.re.) Klaus Schwab, Peter
Sarbacher, Johannes Kurvers und Eugen Allion.10 sind im Jugendchor aktiv Melanie Endres und Carmen Bechtel, Friedhelm Becker singt seit 30 Jahren.

Im Auftrag des Deutschen Sängerbundes ehrte Schöpe Carmen Bechtel, Melanie
Becker und Melanie Endres vom Jugendchor für 10 Jahre Aktivität. Im Auftrag des
Badischen Sängerbundes heftete er Eugen Allion, Johannes Kurvers, Peter Sarba-
cher und Klaus Schwab die Silberne Nadel des Badischen Sängerbundes an, sie
singen seit 25 Jahren im Chor. Für 30 Jahre wurden vom Verein Friedhelm Becker
und Franz Fletschinger geehrt.
Umrahmt wurde dieser Teil des Abends durch den Kinder- und Jugendchor der
"Concordia" unter der Leitung von Julia Isele, die für ihrem frischen Gesang viel
Beifall erhielten. Zu hören waren weiter der Männer-, der Frauen- und der gemisch-
te Chor unter der Leitung von Hans Jürgen Isele.
"Hubertus und der Staatsbesuch" ging dann über die Bühne, und die Laienspiel-
schar des Gesangverein "Concordia" Reichenbach sorgte auch in diesem Jahr wie-
der für beste Stimmung mit ihrem Mundarttheater. Die Leitung hatte bereits zum
neunten Mal Achim Waible, der auch selbst für ein Mitglied kurzfristig einspringen
musste.
Seit September sind die Theaterspieler der "Concordia" mit dem Stück zugange,
wie Achim Waible anschließend im Gespräch sagte. Nach den Leseproben geht es
dann an die Stellproben, und da der Concordia-Treff abends meistens belegt ist,
weicht die Theatergruppe in Räume der Albert-Schweitzer-Schule aus. Und das ge-
schah dann in den letzten drei bis vier Wochen drei bis viermal wöchentlich, als die
"heiße Phase" einsetzte. Wegen anderer Veranstaltungen konnten erst die wirklich
allerletzten Proben im Kurhaus stattfinden.

Für Stimmung sorgte beim Lieder- und Theaterabend die Theater-
gruppe des Gesangverein "Concordia" Reichenbach mit dem Schwank
"Hubertus und der Staatsbesuch".

In der Geschichte geht es um Hubertus, einem echten Coach-Potato, gespielt von
Manfried Anderer, der schon seit Jahren mit immer neuen Rollen beim Concordia-
Theater glänzt. Dieser Hubertus lässt sich von seiner Frau Roswitha (Beate Ande-
rer) nach allen Regeln männlicher Kunst bedienen, bis der Manfred von Schwätzer,
der persönliche Referent des Bundeskanzlers (Roger Waible), in der Wohnung ein-
fällt und den Besuch seines Chefs ankündigt. Ganz unauffällig werde er kommen,
nur von zehn Bodyguards, mehreren Fernsehkameras sowie der in- und ausländi-
schen Presse begleitet.
Damit aber beginnen die Verwicklungen, und das Nachbarehepaar (Sabrina Linder
und Manuel Lucchena) haben auch noch einige verquere Ideen von Ehrenjungfrau-
en und so. Kein Wunder, dass es Tochter Anita (Melanie Bechtel) mehr oder weni-
ger graust und auch sie fast den Überblick verliert. Kritisch wird es aber erst, als
der Besuch dann plötzlich nicht stattfínden soll, und der inzwischen auch eingela-
dene Nachbar Ismail (Achim Waible) höchst gefährlich von Ehrabschneidung
spricht.
Nach einem Zwischenspiel auf der Polizeiwache, Hubertus und sein Freund Friedo-
lin sind dort gelandet, weil auf dem Rückweg von der Wirtschaft ein Wartehäuschen
daran glauben musste, fühlt sich Hubertus wie am Tag nach seiner Hochzeit –"total
am End!"-, als ihm der Polizist (Christian Müller) und die Amtsärztin (Alexandra
Bauer) auch noch Blut abgenommen haben. Die Frauen haben inzwischen einen
Krisenplan entwickelt, von Schwätzer soll selbst seinen Chef spielen. Aber auch die
Männer haben einen Plan, wie sie dem Bundeskanzler begegnen wollen, und so
entwickelt sich alles höchst amüsant dem guten Ende entgegen. Lang anhaltender
Beifall belohnte die Akteure für ihren Einsatz.

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