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27.11.2002 Gemeinderat: Vergaben für Eistreff

Letzte Vergaben für Eistreff Waldbronn
Kosten liegen im Rahmen der Kostendeckelung

Die letzten Vergaben, so Frank Zündorf, Leiter des Ortsbauamts, für den Eistreff Waldbronn standen in der jüngsten Sitzung der Waldbronner Gemeinderäte an. Zuvor erläuterte aber Kai Langenecker, im Ortsbauamt für die Baustelle zuständig, den derzeitigen Baustand. Zehn Firmen, so war zu erfahren, sind aktuell im Eistreff tätig.
Die einzelnen Arbeiten liegen absolut im Plan. Nachdem auch der neue Gastronomiebereich mit einer Decker versehen wurde, soll am 6. Dezember nicht der Nikolaus in den Eistreff kommen, sondern es soll ein kleines Richtfest mit den Arbeitern gefeiert werden.
Bei der Kostenverfolgung, so dann Zündorf, ergebe sich nach dem derzeitigen Stand eine geringfügige Unterschreitung der Kostendeckelung. Man sei zuversichtlich, dies auch halten zu können, da "Unvorgesehenes" jetzt kaum mehr eintreten könne. Vergeben wurden danach einstimmig die Putz- und Stuckarbeiten an die Firma Leuzzi aus Neuenbürg zum Angebotspreis von 30.201,50 Euro, die Kostenschätzung lag
hier bei 50.000 Euro. Die Trockenbauarbeiten gingen zum Preis von 67.046,34 Euro an die Firma G.+H.. GmbH aus Ludwigshafen, hier lag die Kostenschätzung bei 63.000 Euro.
Eine Debatte gab es nur bei der Vergabe der Küchen- und Kältetechnik, die zum Preis von 60.922,68 Euro an die Firma Wilfried Bouse aus Ölbronn-Dürrn ging, die Kostenberechnung wies hier 94.100 Euro aus. Die Vergabe erfolgte bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung.
Prof. Dr. Kristian Kroschel (FWV) kritisierte, dass der Bürgerentscheid kein Restaurant im Eistreff vorgesehen hatte. Bei der jetzigen Vergabe müsse die Gemeinde 60.000 Euro in zehn Jahren abschreiben, das sei zu teuer, hier müsse der Pächter in die Pflicht genommen werden, er werde deshalb gegen die Vergabe stimmen.
Bürgermeister Harald Ehrler erinnerte an Kroschels Ausspruch von "Fritten-Bude", dabei habe das Restaurant unbestreitbare Vorteile. Die Gemeinde spare sich einen Neubau des Freibadkiosks und dem Pächter könne ein ganzjähriger Betrieb garantiert werden. Der Bürgermeister bat darum, den vor Monaten mehrheitlich gefassten Restaurantbeschluss endlich zu akzeptieren. Mit einem einfachen Schuppen seien heute keine Gäste mehr anzulocken. Dennoch setzte Prof. Kroschel hinter die Wirtschaftlichkeit ein Fragezeichen. Außerdem gehe es ihm nicht um das Restaurant, das sei beschlossen, sondern aktuell um die Ausstattung. Dazu aber, so der Bür-
germeister in einer erneuten Replik, sei noch nicht das letzte Wort gesprochen. Die Verhandlungen laufen noch, was ein zukünftiger Pächter einbringe. Er habe das Restaurant schon beim Grundsatzbeschluss nicht akzeptiert und werde sich deshalb enthalten, so Heribert Purreiter (Bündnis90/Die Grünen).

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