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15.11.2002 Erfolge bei Bäckerei Richard Nußbaumer

Zwei Erfolge bei Bäckerei Richard Nußbaumer
Heiko Oswald und Markus Nußbaumer erfolgreich

Markus Nußbaumer, frischgebackener Bäckermeister (rechts) und
Heiko Oswald, 8. der Junioren-WM in der Bäckerei Nußbaumer
.

Doppelten Anlass zu feiern gab es dieser Tage bei der Waldbronner Bäckerei Ri-
chard Nußbaumer. Konditor Heiko Oswald kehrte mit einem hervorragenden 8. Platz
von der Juniorenweltmeisterschaft der Konditoren aus Polen zurück und Markus
Nußbaumer, Sohn des Betriebsinhabers Richard Nußbaumer, absolvierte die Meis-
terprüfung im Bäckerhandwerk und den Betriebswirt des Handwerks mit jeweils ganz
hervorragenden Ergebnissen.
Heiko Oswald, 23 Jahre aus Remchingen, mit abgeschlossenen Lehren als Bäcker
und anschließend als Konditor, war einer von zwei deutschen Teilnehmern an der
Junioren Weltmeisterschaft der Konditoren, die in diesem Jahr im polnischen Poz-
nan ausgetragen wurde. Qualifizieren muss man sich für diesen Wettbewerb, so
Heiko Oswald im Gespräch. Bei ihm führte die Qualifikation über den Titel des ba-

Mit dieser Kreation wurde Heiko Oswald in Ulm Baden-
Württembergischer Juniorenmeister.

den-württembergischen Juniorenmeisters, den er im vergangenen Jahr in Ulm er-
rang. Dabei wurde Manfred Bacher, Bundestrainer bei den Konditoren und Inhaber
eines Cafes in München, auf Heiko Oswald aufmerksam. Und da Heiko Oswald vom
heimischen Betrieb hervorragend unterstützt wurde, wie er betonte, sagte er Man-
fred Bacher zu, der Bundestrainer konnte ihn für die WM melden.
Damit aber setzte dann der Stress ein. Etwa vier Monate vor dem Wettbewerb erhielt
Heiko Oswald die Ausschreibung. Der Wettbewerb stand unter dem Themas
"Mensch und Umwelt" und gefertigt werden mussten: 1 dreistöckige Torte, 1 Lan-
desspezialität, 5 Sorten Pralinen zu je 10 Stück, 1 Eisbombe, 4 verschiedene Marzi-
panfiguren, je 2 Stück, und eine Spezialtorte. Oswald entschied sich schließlich für
das Thema "Baum".
Jetzt ging es ans Planen, ans Probebacken und Gestalten in Waldbronn, aber auch
wochenweise bei Manfred Bacher in München, ans Kosten, ans Verwerfen von I-
deen, ans Austüfteln. Denn zum Schluss mussten die Arbeitsgänge weitgehend "sit-
zen", beim Wettbewerb hatten die jungen Konditoren zweimal 8 Stunden Zeit, ihre
Kreationen herzustellen. Mitgebracht werden durften nur die Rohstoffe und Spezial-
maschinen. Vorgefertigte Produkte waren zwar nicht verboten, führten aber zu teil-
weise heftigen Punktabzügen.

"Der Baum" war das Thema, das sich Heiko Oswald für die Junio-
ren-Weltmeisterschaft der Konditoren in Polen gewählt hatte.

Unter den 22 Teilnehmern an dieser Juniorenweltmeisterschaft, zugelassen waren
Konditoren  bis 23 Jahre, hatten die Vertreter Japans und Kolumbiens sicher den
weitesten Anreiseweg. Aber auch sie mussten sich nach den strapaziösen zweimal
acht Stunden dem Urteil der Jury stellen, die die einzelnen Produkte nicht nur nach
dem Aussehen, sondern auch auf ihren Geschmack testete. Bei der Endabrechnung
landete Heiko Oswald dann auf einem hervorragenden 8. Platz.
Der zweite im Bunde bei der Bäckerei Nußbaumer ist Markus Nußbaumer. Er legte
jetzt nach Abschluss eines sechsmonatigen Kurses an der Bundesfachschule für
Bäcker in Weinheim die Meisterprüfung ab und war dabei Zweitbester dieses Prü-
fungsdurchgangs. Noch besser schnitt Markus Nußbaumer bei der Zusatzprüfung
"Betriebswirt des Handwerks" ab, hier war er Bester dieser Prüfung.

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