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26.10.2002 Firmung in Waldbronn

Mit Jesus unterwegs
Firmgottesdienst in Waldbronn

Nach dem Firmgottesdienst: die Firmlinge mit Bischof Paul Wehrle

57 Jugendliche aus allen drei Waldbronner Pfarreien empfingen am vergangenen
Samstag aus der Hand von Bischof Paul Wehrle das Sakrament der Firmung. In
der Pfarrkirche St. Wendelin Reichenbach waren die 21 Firmlinge aus Busenbach,
10 aus Etzenrot und 26 aus Reichenbach zum Firmgottesdienst zusammenge-
kommen, der unter dem Motto stand "Mit Jesus unterwegs". Mitgestaltet wurde er
von der Pfarrjugendband "Quo vadis" unter der Leitung von Stefan Gebhardt und
Eberhard Essig an der Orgel. Dem Gottesdienst voraus ging ein Gespräch mit Bi-
schof Wehrle im Pfarrzentrum Ernst Kneis.
Seit Pfingsten haben sich die Jugendlichen auf dieses Sakrament vorbereitet, wie
Pastoralreferentin Cornelia Faller im Gottesdienst rückblickend sagte. Viele Punk-
te der Vorbereitung fanden zusammen mit den Firmlingen aus Karlsbad statt.
Schwerpunkt der Vorbereitung waren Gruppenstunden, in denen die Jugendlichen
sich mit ihrem Glauben, mit ihrer Vorstellung von Gott und damit, was Firmung
bedeutet, auseinandergesetzt haben.
Auch die Fürbitten des Firmgottesdienstes haben sie in ihren Gruppenstunden
formuliert. Daneben hat jeder Firmling an einem sozialen Projekt teilgenommen:
für Senioren wurde ein Computerkurs in der Albert-Schweitzer-Schule angeboten.
Anfang Juli fand nach einem gemeinsamen Jugendgottesdienst eine Filmnacht
statt, die von den Firmlingen vorbereitet war.
Ende Juli stieg das Kinderfest in Busenbach, das bei sommerlichen Temperaturen rund ums Pfarrheim in Busenbach durchgeführt wurde. Im September bereiteten Jugendliche einen Dekanatsjugendgottesdienst vor – von der inhaltlichen Gestaltung bis zur Musik waren sie engagiert. Anfang Oktober fuhren 29 Firmlinge aus Waldbronn und Karlsbad nach Taizé im französischen Burgund, auf der Suche nach ihrer Form der Spiritualität und mit großer Offenheit für die nicht nur internationalen Begegnungen, die in Taizé möglich sind.
Seit Pfingsten seien die Jugendlichen so auf dem Weg, der jetzt nicht am Ende
sei, sondern in der Firmung werde die Zusage Christi gefeiert, den Heiligen Geist
als Beistand zu senden. Dass die Firmlinge auf dem Weg mit Jesus sind, haben
sie auszudrücken versucht im Liedblatt und in den Gegenständen, die vor dem Altar zu finden waren. Sie haben sich, so Cornelia Faller, mit ihrem Weg mit Jesus –
ihrem Glaubensweg beschäftigt und ihre Bereitschaft, sich firmen zu lassen, teil-
weise schriftlich formuliert.

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