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23.10.2002 Gemeinderat: Mängelbeseitigung beim Eistreff

Mängelbeseitigung beim Eistreff
Gespräch mit damals ausführender Firma anberaumt

Beim Thema Eistreff ging es vordergründig um eine Vergabe. Für 88.546,43 Euro
sollten Mängel an den Vertikalverbänden beseitigt werden. Mit den Arbeiten beauf-
tragt wurde die Firma Müller-Holzbau, die derzeit bereits im Eistreff tätig ist. Diese
Mittel, so der Leiter des Ortsbauamts Frank Zündorf müssten aber zunächst über-
planmäßig bereitgestellt werden. Dabei geht es um Baumängel, die von der Firma zu
verantworten sind, die 1980 den Eistreff hochgezogen hatte. Die Mängel, es fehlen
beispielsweise Bolzen und Verschraubungen in der Holzkonstruktion, teilweise sind
sie sogar nur äußerlich aufgesetzt, stellten sich bei den Sanierungsarbeiten heraus
und sind inzwischen auch zur Beweissicherung durch einen amtlichen Gutachter
bestätigt und festgehalten.
Bürgermeister Harald Ehrler ergänzte dazu, dass die Gemeinde versuchen werde,
die Mittel von der verursachenden Firma zurückzuholen. Harald Irion, Leiter des
Rechtsamts, ergänzte dazu, dass nun nach langem Anlauf am 7. November ein Ge-
spräch zwischen Gemeinde und Firma zustanbdekomme, bei dem versucht werden
solle, den Streit außergerichtlich beizulegen.
Bei der Mängelbeseituigung gehe es insgesamt um eine Summe von 220.000 Euro,
erfuhr Joachim Lauterbach (CDU) auf seine Nachfrage. Um diesen Betrag werde
derzeit die Deckelungssumme von 7,6 Mio. Euro überschritten, die der Gemeinderat
beschlossen habe. Lauterbach plädierte aber dafür, auf jeden Fall diese Summe
einzuhalten. Bürgermeister Harald Ehrler sagte dazu, dass diese Summen nicht vor-
hersehbar waren, die Arbeiten aber durchgeführt werden mussten, da die konstrukti-
ve Sicherheit des Bauwerks sonst nicht gewährleistet gewesen sei. Zusätzlich sei
die Verwaltung mit den Planungsbüros nochmals alle Ansätze durchgegagnegn und
habe Einsparungen von 60.000 Euro erarbeitet. Derzeit liege man insgesamt
100.000 Euro unter der Deckelungssumme.
Günter Bauer (SPD) sprach sich für die Auftragsvergabe aus. Diesen Betrag müsse
man von den Sanierungs- und Umbaukosten trennen, da diese Ausgaben nicht vor-
hersehbar waren. Prof. Dr. Kristian Kroschel (FWV) sah den Tatbestand des Betrugs
als gegeben an, ein Vorwurf, den Harald Irion so nicht im Raum stehen lassen woll-
te, zumal es hier nur um Gewährleistungsansprüche gehe, denn Betrugsvorwürfe
seien inzwischen verjährt.

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