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27.10.2002 25 Jahre Altenwerk Busenbach

Glaube ist Austausch von Erfahrungen
Katholisches Altenwerk Busenbach feierte 25-jähriges Jubiläum
Neues Führungsteam um Bernhard Geisert im Amt

Altes und neues Leitungsteam

Altes und neues Team beim Busenbacher Altenwerk (stehend v.l.) Eugen Bauer, Else Rapp, Bernhard Geisert, Manfred Ochs, Gerhard Anderer, (sitzend links) Gertrud Gartner.

Mit einem Festgottesdienst und einem Festakt feierte das kirchliche Altenwerk Busenbach sein 25-jähriges Bestehen. Den Anlass nutzte Manfred Ochs, seit 16 Jahren Vorsitzender, um sein Amt in jüngere Hände zu legen. Musikalisch umrahmt
wurde der Festakt im Pfarrheim durch Günter Bauer, Bernhard Mai und August
Schwab. Unter den Gästen konnte Ochs neben Pfarrer Bernd Peisker auch die
vormaligen Busenbacher Seelsorger Bruno Bläß und Manfred Helfrich begrüßen,
die jeweils zehn Jahre die Arbeit des Altenwerks begleiteten. Gekommen war auch
Ehrenbürger Martin Altenbach.
Das Altenwerk Busenbach habe in den 25 Jahren ein umfangreiches Programm
mit Vorträgen, Ausflügen und geselligen Runden angeboten, so Waldbronns
Bürgermeister Harald Ehrler. Er selbst sei auch schon als Referent beim Altenwerk gewesen. Es erfülle eine wichtige Aufgabe, die ansonsten der Gemeinde
zufalle. Es schaffe Möglichkeiten der Begegnung, die gerade für ältere Menschen wichtig seien. Mit einem Dank an alle, die sich in den 25 Jahren für das
Altenwerk engagiert haben, schloss Waldbronns Bürgermeister seine Glückwünsche.
Dekanatsseelsorger Diakon Sigurd Flick gratulierte ebenfalls zum Geburtstag. Es
gebe nur wenige Altenwerke, die auf eine so lange Zeit zurückblicken können. Altenarbeit sei aber immer auch eine missionarische Aufgabe leitete Flick zu einem
weit gefassten Überblick über Ziele und Aufgaben moderner Seniorenarbeit über.
Wichtig sei, die älteren Menschen abzuholen, wenn die persönliche Situation, der
Alltag oder der Umgang mit der Endlichkeit Probleme bereiteten. Er appellierte an
alle, in die kirchliche Altenarbeit die mit hineinzunehmen, "die nicht mehr können"
und dafür auch die Gesellschaft zu sensibilisieren.
Eine Bilanz der 25 Jahre Altenwerk Busenbach zog anschließend Manfred Ochs.
Bereits in den 60er Jahren habe die Kolpingfamilie zum "Tag der älteren Generati-
on" eingeladen, 1977 sei dann das Altenwerk auf Initiative des damaligen Busenbacher Pfarrers Hans Vollmer ins Leben gerufen worden..
Manfred Ochs erinnerte an die anwesende Maria Ochs, die erste Vorsitzende nach
der Gründung, der aber schon bald Gertrud und Leopold Gartner in diesem Amt
folgten. Nach dem Tod Leopold Gartners übernahm dann Manfred Ochs unterstützt
von Gertrud Gartner das Amt.
Rund 300 kulturelle, religiöse, informative, gesellige Veranstaltungen oder Fahrten
habe das Busenbacher Altenwerk durchgeführt und dabei mindestens 20.000 Men-
schen erreicht. Finanziert werde das Angebot größtenteils über Spenden. Ein teil
der Referenten verzichte aber auch auf Honorare. Aber auch Aufgaben in der
Pfarrgemeinde und im sozialen Bereich habe das Altenwerk übernommen. Ochs erinnerte dabei an die 4.000-DM-Spende zur Polsterung der Kirchenbänke oder an
den Einsatz der Altenwerkler für das Mobiliar im Pfarrzentrum.
Danach stellte Manfred Ochs das neue Leitungsteam mit Bernhard Geisert an der
Spitze vor, das durch Else Rapp und Eugen Bauer komplettiert wird. Einziger Fixpunkt bleibt Gerhard Anderer, er verwaltet weiter die Kasse des Altenwerks. "Und
wenn Sie jetzt ein Gepolter hören, dann ist das der Stein, der mir vom Herzen fällt",
schloss Ochs die Amtsübergabe ab.
Pfarrer Bernd Peisker dankte Gertrud Gartner und Manfred Ochs, in deren Zeit das
Altenwerk zum festen Bestandteil der Pfarrfamilie wurde. Dem neuen Team dankte
er für die Bereitschaft. Es sei heute nicht selbstverständlich, dass Aufgaben im Ehrenamt übernommen werden. Grußworte sprachen Michael Uldrian für die Kolpingsfamilie Busenbach und Bernhard Blödt für die Katholische Arbeitnehmer Bewegung.

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