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03.11.2002 Kulturring: Atelierbesuch bei Beate Maria Busch

Bilder erzählen Geschichten
Kulturring Waldbronn besuchte Beate Maria Busch

Besuch im Atelier von Beate Maria Busch

Ihren Schaffensprozess erläuterte Beate Maria Busch anhand von Beispielen.

Zum zweiten Mal, nach sieben Jahren, besuchte der Kulturring Waldbronn im
Rahmen seiner Atelierbesuche bei Künstlerinnen und Künstlern aus der Region
die Waldbronnerin Beate Maria Busch in ihrer Arbeitswelt. Sie wurde in Berlin ge-
boren, wuchs im Schwarzwald auf und lebt seit 27 Jahren in Waldbronn. Die
Kunst war schon in ihrer frühesten Jugend ihre Lieblingsbeschäftigung, aber sie
studierte Pharmazie und arbeitete viele Jahre als Apothekerin.
Seit 1983 widmet sie sich ausschließlich der Kunst. Nach ihrer Ausbildung bei
namhaften Karlsruher Künstlern und ihrer Arbeit an der Europäischen Akademie
für Bildende Kunst in Trier absolvierte sie ein Studium für Kunsttherapie an der
Fachhochschule Nürtingen, das sie 1996 mit dem Diplom abschloss, wie sie bei
dem Atelierbesuch berichtete. Seit 1997 ist sie freischaffend tätig. Sie ist Mitglied
des BBK und stellvertretende Vorsitzende der GEDOK Karlsruhe.
Ihre Bilder konnte man in einer Vielzahl von Ausstellungen bewundern, so in
jüngster Zeit erst in Halle, wo sie auch einen Preis erhielt und bei der Sparkasse
Karlsruhe, wo ihr eingereichtes Werk unter die 50 Bilder kam, die ausgestellt
wurden, eingereicht waren damals 1.700 Bilder. Ihr neuestes Projekt ist die Ges-
taltung von Bären für die Gemeinde Waldbronn. Der erste wirbt bereits für den
Waldbronner Eistreff auf einer Tourismusmesse in Hinterzarten.
In ihrem eigenen Atelier für Kunst, Gestaltung und Therapie in Waldbronn führt
Beate Maria Busch Kurse durch, um Menschen über die Kunst und deren Aus-
drucksformen Zugang zum Unbewussten und damit Hilfe für den Lebensalltag zu
bieten.
Der Atelierbesuch selbst wurde nach der Begrüßung durch Ursula Hertel musika-
lisch von Prof. Günter Franz am Flügel eingeleitet, damit auch die Nachbarkunst
zur Malerei an diesem Vormittag Gehör findet, wie Ursula Hertel bemerkte.
Den zahlreichen Interessenten, unter ihnen mit Wolfgang Seibold auch der Vor-
sitzende des Kulturring Waldbronn, zeigte die Künstlerin dann anhand von Bei-
spielen den Schaffensprozess auf. Sie wolle mit ihren Bildern Geschichten erzäh-
len und so komme es auch, dass viele Bilder zusammengehören, weil sie hinter-
einander gereiht den Fortgang der Geschichte ergeben. Diese Arbeitsweise er-
läuterte sie auch an dem großformatigen Bild "Die 5 Stufen meines Lebens", das
autobiografische Züge trägt.

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