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11.09.2002 AUT: Sanierung Eistreff

Fünf Firmen arbeiten derzeit im Eistreff Waldbronn. Begonnen haben inzwischen auch die Arbeiten an der kleinen Halle.

Fünf Firmen arbeiten derzeit im Eistreff Waldbronn. Begonnen haben inzwischen auch die Arbeiten an der kleinen Halle.

Nachtrag für Eistreff vergeben

Bei Mängelbeseitigung ist damals ausführende Firma am Zug

Zu den Baumängeln im Eistreff nahm Bürgermeister Harald Ehrler in der ersten Sitzung des Ausschuss für Umwelt und Technik nach der Sommerpause Stellung. Da mittlerweile auch kleine Halle und Zwischenbau betroffen sind, summieren sich die Mängel auf 350.000 €. Die Gewährleistungsfrist beträgt hier 30 Jahre, so dass die damals bauausführende Firma in der Pflicht steht. Sie hat dabei die Möglichkeit, die Mängel selbst zu beseitigen oder die jetzt im Eistreff tätigen Firma Müller Holzbau zu beauftragen. Der Firma wurde von der Gemeinde eine Frist gesetzt, innerhalb derer sie erklären muss, wie die Mängel behoben werden sollen. Diese Frist laufe am 16. September für die Große Halle ab, die Ausführung der Arbeiten ist bis 30. September befristet, für kleine Halle und Zwischenbau liegen die Fristen entsprechend am 27. September und 30. Oktober. Ansonsten, so der Bürgermeister, habe ein weiteres Gespräch mit der damals bausausführenden Firma zu keinen neuen Ergebnisse geführt.
Zu Umbau und Modernisierung des Eistreff Waldbronn gab zunächst Kai Langenecker vom Ortsbauamt einen Sachstandsbericht. Danach wurden die eigentlichen Bauarbeiten im Mai begonnen, die gesamte Maßnahme startete bekanntlich mit den Abbruch- und Entsorgungsarbeiten bereits im Dezember vergangenen Jahres. Beauftragt sind derzeit 14 Firmen.
Fünf Firmen sind im Augenblick täglich auf der Baustelle. Fast abgeschlossen sind die Dacharbeiten, so dass in zwei Wochen mit der Dachbegrünung begonnen werden kann. In Angriff genommen wurden auch die Roharbeiten für den Gastronomieteil. Abgebaut wird zur auch die Solaranlage auf dem Dach der kleinen Eislaufhalle. Dazu sagte Langenecker, dass sich die Erneuerung zwischenzeitlich als dringend erforderlich herausgestellt habe. Weil nicht für Chlorwasser geeignet, sei die bisherige Anlage start in Mitleidenschaft gezogen und in Auflösung begriffen.
Joachim Lauterbach (CDU) wollte wissen, ob die 7,5 Millionen-Grenze zu halten sei. Hierzu versprach Langenecker eine genaue Übersicht zur nächsten Sitzung und Bürgermeister Harald Ehrler ergänzte, dass diese Deckelung für die Verwaltung bindend sei. Heribert Purreiter (Bündnis90/Die Grünen) fragte nach den Belastungen durch PCB und Lindan, insbesondere nach dem Wegfall des biozidabbauenden Anstrichs. Messungen eines Fachbüros, so Langenecker, hätten ergeben, dass die Grenzwerte unterschritten werden, deshalb könne auf diesen Anstrich verzichtet werden, zumal ja auch die Pfetten als hauptsächlich belastete Hölzer ausgetauscht wurden.
Zu entscheiden hatte der Ausschuss für Umwelt und Technik jetzt über ein Nachtragsangebot der Firma Müller Holzbau. Der notwendig gewordene Austausch der Pfetten in großer und kleiner Halle wird, nach Verrechnung mit Minderkosten, 46.842 € kosten. Dazu ergänzte der Bürgermeister, dass in der letzten Kostenberechnung für diesen Austausch bereits 55.000 € enthalten waren. Der Ausschuss stimmte einstimmig zu.

 

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