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05.07.2002 Waldschule verabschiedete Rektorin

Den Dank der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Harald Ehrler der scheidenden Rektorin Bild auf Stratseite).Die Urkunde zur Zuruhesetzung überbrachte im Auftrag des Landes Baden-Württemberg Schulamtsdirektor Roland Morlock an Etzenrots scheidende Rektorin

Den Dank der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Harald Ehrler der scheidenden Rektorin Bild auf Stratseite).Die Urkunde zur Zuruhesetzung überbrachte im Auftrag des Landes Baden-Württemberg Schulamtsdirektor Roland Morlock an Etzenrots scheidende Rektorin Ingeborg Jörg.

In 16 Jahren Schulgeschichte geschrieben

Rektorin Ingeborg Jörg in den Ruhestand verabschiedet

"Wir danken ihr mit fröhlichem Gesang", erklang es zu Beginn einer kleinen Feier in der Waldschule Etzenrot, in der Rektorin Ingeborg Jörg in den Ruhestand verabschiedet wurde. Bereits im Foyer der Schule war das 16-jährige Wirken Ingeborg Jörgs auf mehr als 13 m Fotowand mit Bildern und Berichten sehr lebendig dokumentiert.
In der Feierstunde nahmen neben den zahlreichen Reden aber auch die Kinder eine gewichtige Rolle im Programm ein, die mit Liedern, Tänzen und Gedichten ihren Dank zum Ausdruck brachten. Eine stattliche Anzahl Eltern konnte Lehrerin Gabriele Özdemir zu Beginn begrüßen, unter ihnen auch Bürgermeister Harald Ehrler, Schulamtsdirektor Roland Morlock, Christel Ziegler vom Örtlichen Personalrat und die Rektoren der beiden anderen Waldbronner Schulen.
Schulamtsdirektor Roland Morlock zeichnete zunächst die Stationen der 1939 in Stralsund geborenen Schulleiterin nach und belegte ihr Wirken mit Auszügen aus dienstlichen Beurteilung zu einzelnen Anlässen. Nach ihrer Übersiedlung in den Westen und erneutem Studium kam sie über mehrere Stationen 1975 an die Albert-Schweitzer-Schule nach Waldbronn. Seit 1986 leitet sie die Waldschule. Der Schulamtsdirektor dankte für das Engagement in Bildung und Erziehung, auch mit angehenden jungen Lehrkräften. Sie habe an ihrer Schule einen großen Einsatz für die Umwelt gezeigt, aber auch durch Sport und Spiel und die Teilnahme an Wettbewerben habe sich die Waldschule herausgehoben. Dabei stand immer das Kind im Mittelpunkt des pädagogischen Wirkens, erklärte Schulamtsdirektor Morlock, ehe er Ingeborg Jörg die Urkunde über ihre Zuruhesetzung überreichte.

Mit Liedern, Gedichten und Tänzen nahmen die Kinder von ihrer Rektorin Abschied.

Mit Liedern, Gedichten und Tänzen nahmen die Kinder von ihrer Rektorin Abschied

"Alles hat seine Zeit" erinnerte Bürgermeister Harald Ehrler an das Motto der Verabschiedung und betonte, 16 Jahre habe Ingeborg Jörg der Waldschule das Profil gegeben. Sie sei bekannt als eine Schulleiterin, die ihre Ideen hartnäckig zu verfolgen wusste. Zahlreiche Aktivitäten geben Zeugnis für das Wirken von Rektorin Jörg. "Sie verlassen eine Schule, die wohl geordnet ist", stellte Waldbronns Bürgermeister abschließend fest.
Für den Örtlichen Personalrat überbrachte Christel Ziegler den Dank.. Für die 2. Klasse, "die Klasse von Frau Jörg", überbrachten Elternvertreterin Brunhilde Schmid und die Kinder einen besonderen Gruß: Mit dem Lied von den drei Chinesen stimmten sie ihre Lehrerin auf eine im Ruhestand geplante Reise ein. Für Albert-Schweitzer- und Anne-Frank-Schule überbrachte Rektor Helmut Waldmann die Grüße und den Dank. Für die Etzenroter Vereine sprach Egon Axtmann, der besonders die aktive Mitwirkung von Ingeborg Jörg beim Etzenroter Dorffest würdigte. Für die ehemaligen Kolleginnen sprach Gisela Boje und erinnerte an manche Begebenheit, die ein gutes Schlaglicht auf die scheidende Rektorin warfen. Reinhilde Prautzsch sprach Grußworte für die evangelische Kirchengemeinde. Die Grüße und den Dank des Kindergartens St. Bernhard überbrachte Kindergartenleiterin Gabriele Singh.
Gruß und Dank des Elternbeirats überbrachte Bettina Espejo, die an einen Spruch im Lehrerzimmer der Waldschule erinnerte, der auch als Motto über dem pädagogischen Wirken von Ingeborg Jörg stehen könnte: "Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entfacht werden wollen!" Anhand von Antworten auf eine Befragung zeichnete sie ein Bild der Schulleiterin, die nicht nur zielstrebig, sondern auch "mit der Waldschule verheiratet" war. Auch das jetzige naturnahe Schulumfeld habe die Rektorin initiiert und auch selbst tatkräftig mit Hand angelegt. "Was Sie für die Waldschule geleistet haben, ist mit Worten nicht zu fassen!", so die Elternbeiratsvorsitzende zum Schluss.
Ingeborg Jörg selbst zeigte sich "erschlagen von dem, was da auf mich niedergegangen ist". Sie erinnerte an ihren Weg von der Übersiedlung aus der DDR bis zur Schulleiterin in Etzenrot. Als ihr Ziel nannte sie es, die Schule innen und außen so zu gestalten, dass die Interessen der Kindergeweckt und ihre Fähigkeiten entwickelt werden können. Stolz zeigte sie sich darauf, dass die Aktivitäten der Waldschule 1995 mit dem Umweltpreis des Landkreises gewürdigt wurden.

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