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24.09.2002 Bürgermeister vor Ort

Baustellenbesuche des Bürgermeisters

In Almenweg und Pforzheimer Straße informiert

Noch stehen die Bagger im Almenweg

Noch stehen die Bagger im Almenweg

Vor Ort informierte sich dieser Tage Bürgermeister Harald Ehrler über die drei größten derzeit laufenden Tiefbauarbeiten in der Gemeinde Waldbronn. Erste Station war der Almenweg. Frank Zündorf, Leiter des Ortsbauamts, erläuterte dabei die Maßnahmen, deren Auslöser der stark schadhafte Kanal im Almenweg war. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch eine Aufweitung von 300 auf 500 mm vorgenommen. Außerdem wurde die Wasserleitung in den Straßenraum verlegt, da sie unter Privatgrundstücken verläuft und nicht grundbuchlich abgesichert ist.

Wie Dipl. Ing. Helmut Müller und Michael Geschwill vom planenden Ingenieurbüro erläuterten, sind die Kanal und Wasserleitungsarbeiten abgeschlossen. Insgesamt werde die Baumaßnahme bis Mitte / Ende Oktober beendet sein. Verzögert wurde die Fertigstellung durch unvorhergesehene unterirdische "Einbauten". So wurde unter dem Gehweg im vorderen Teil ein Stromkabel entdeckt, das weder auf einem Plan vermerkt noch in der vorgeschriebenen Tiefe verlegt war. Es führte von der Leichenhalle zur Uhr, wie sich schließlich herausstellte. Das gleiche passierte im hinteren Teil mit einem Kabel, das wahrscheinlich als Reserve für eine zukünftige Straßenbeleuchtung gedacht war. Außerdem wurden die Bauarbeiten durch den schlechten Oberbau von Straße und Gehweg weiter verzögert. Wie berichtet und von Dipl. Ing. Müller nochmals betont, werden Gehweg und Straße durch eine Pflasterrinne von einander abgegrenzt. Außerdem wird der Unterbau des Gehwegs so ausgeführt, dass auch ein gelegentliches Überfahren mit einem PKW oder sogar einem LKW keinen Schaden anrichten kann.

In der Pforzheimer Straße fallen neben den Bauarbeiten und den wartenden Autos vor den Ampeln die auf beiden Seiten verlegten blauen Wasserleitungsrohre auf. Durch sie werden die einzelnen Häuser während der Bauzeit mit Wasser versorgt. Üblich, so Dr. Helmut Reiff vom planenden Ingenieurbüro ibu aus Karlsruhe, sei es dabei, dass diese provisorischen Hausanschlüsse nicht an die Wasseruhren angeschlossen werden, der Aufwand sei dafür zu hoch. So erhalten die Anwohner zumindest eine kleine Entschädigung für die Erschwernisse während der Bauphase. Wegen der Bauarbeiten habe sich allerdings noch niemand beschwert, stelle Dr. Reiff lobend gegenüber dem Bürgermeister fest.

Wie Dr. Helmut Reiff weiter informierte, wird derzeit die Wasserleitung erneuert. Rund 80 m sind bereits fertiggestellt. Die Hauptarbeit hier liegt aber bei den neuen Hausanschlüssen. Dabei werden auch marode Hausanschlüsse an die Kanalisation mit instand gesetzt. Diese Arbeiten werden mehr Zeit beanspruchen als die Verlegearbeiten für die neue Wasserleitung. Genau festlegen wollte sich Dr. Reiff auf einen Zeitpunkt noch nicht, aber: "Wir wollen auf jeden Fall noch dieses Jahr fertig werden!", so seine Aussage. Allerdings wird es nötig sein, für bestimmte Zeiten die Pforzheimer Straße im Baustellenbereich voll zu sperren, um die Quergräben für die Hausanschlüsse ziehen zu können.

Auf eine Frage von Bürgermeister Harald Ehrler erklärte Dr. Reiff, dass die Gräben wieder mit einer Asphaltdecke provisorisch geschlossen werden. Wenn dann das Straßenbauamt, voraussichtlich 2004 zwischen Kurparkbrücke und Stuttgarter Straße eine neue Decke aufbringt, werde sicherlich eine Schicht zunächst abgefräst und dann der neue Belag aufgebracht.

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