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09.05.2002 TSV Reichenbach: Behinderten- und Schülersportfest

Sponsoren greifen dem TSV Reichenbach beim Behindertensportfest finanziell unter die Arme. Bei der Siegerehrung konnte (v.l.) Arnold Trentl vom TSV Danke sagen an Gerhard Becker vom Lions-Club Waldbronn, Eva Maria Bruckschlögel vom Waldbronner Handarbei

Sponsoren greifen dem TSV Reichenbach beim Behindertensportfest finanziell unter die Arme. Bei der Siegerehrung konnte (v.l.) Arnold Trentl vom TSV "Danke" sagen an Gerhard Becker vom Lions-Club Waldbronn, Eva Maria Bruckschlögel vom Waldbronner Handarbeitskreis und an Bürgermeister Harald Ehrler.
In mehreren leichtathletischen Disziplinen, wie hier beim Kugelstoßen, kämpften die behinderten Sportler um Sieg und Platz.

Behinderte gemeinsam im Stadion

15. Behindertensportfest des TSV Reichenbach

13. Waldbronner Schülersportfest

Das Behindertensportfest des TSV Reichenbach, es war das 15. in ununterbrochener Folge, lebt vom Reiz des Miteinander. Parallel zu den fast 100 behinderten oder versehrten Sportlern aus ganz Baden-Württemberg kämpften mehr als 400 junge Leichtathleten beim Waldbronner Schülersportfest um Platz und Punkte.
Was von den behinderten Sportlern am Waldbronner Sportfest besonders geschätzt wird: Sie sind bei anderen Sportfesten mehr oder weniger unter sich, die Zuschauer bleiben oft auf ihre Begleitung reduziert, so ist dies in Reichenbach anders. Das Schüler-Leichtathletik Sportfest sorgt für Leben im Stadionrund, aber auch für Zuschauer, die nicht nur die Schüler anfeuern, sondern auch die Behinderten bei ihren Wettkämpfen.
Behinderte Sportler hatten in diesem Jahr, wie Organisator Friedhelm Becker vom TSV Reichenbach sagte, aus ganz Baden-Württemberg gemeldet. Die weiteste Anreise hatten dabei Sportler aus Reutlingen, aber auch aus Aalen und Göppingen waren Meldungen eingegangen.
Da wurde beim Faustball mit Ehrgeiz um jeden Ball gekämpft, über 50 oder 100 m, je nach Behinderung, gesprintet, aber auch die technischen Disziplinen kamen mit dem Hoch- und Weitsprung, Kugelstoßen oder Speerwurf nicht zu kurz. Aufmerksamer Beobachter des Faustballturniers war Erich Launer, Faustball-Sportbeauftragter im Badischen Behinderten Sportverband. Er äußerte sich sehr positiv über das Waldbronner Sportfest, bei dem jedes Jahr eine besondere Atmosphäre herrsche.
Die zeigte sich auch bei nachmittäglichen Siegerehrung, wo Arnold Trentl im Auftrag des TSV Reichenbach zunächst den Sponsoren des Behindertensportfestes dankte. Ohne ihre Unterstützung wäre der TSV Reichenbach nicht in der Lage, ein solches landesweites Sportereignis jährlich durchzuführen. Spenden kamen dabei vom Lions-Club Waldbronn, den Gerhard Becker vertrat, vom Waldbronner Handarbeitskreis zugunsten Behinderter, für den Vorsitzende Eva Maria Bruckschlögel die Spende übergab, und von der Gemeinde Waldbronn. Bürgermeister Harald Ehrler gratulierte dem TSV Reichenbach zu seinem 15. Behindertensportfest und hoffte, dass diese Tradition noch lange fortgesetzt werden kann.
Den Siegerpokal beim Faustballturnier holte sich die Mannschaft der BFS Karlsruhe vor der VSG Reutlingen. Auf den weiteren Plätzen landeten: BSG Hemsbach, BSG Mannheim-Nord, VSG Hagsfeld.

Auch beim 13. Waldbronner Schülersportfest wurde oft wie hier beim Weitsprung oder beim Start zum 50-m-Lauf um jeden Zentimeter und jede Zehntelsekunde gekämpft.

Auch beim 13. Waldbronner Schülersportfest wurde oft wie hier beim Weitsprung oder beim Start zum 50-m-Lauf um jeden Zentimeter und jede Zehntelsekunde gekämpft.

Beim Schülersportfest hatten Jutta Schmitt und ihr Team das Geschehen im Griff, allerdings klagte Jutta Schmitt etwas über den Mangel an Kampfrichtern, der in diesem Jahr herrschte. Ganz andere Sorgen plagen Friedhelm Becker, beim TSV zuständig für das Behindertensportfest. Er würde sich freuen, wenn auf die rund 70 Einladungen, die er zum Behindertensportfest verschickt, mehr als 25 Rückantworten kämen, wie es in diesem Jahr geschehen ist. "Wenn ein Verein oder eine Sportgruppe nicht –oder nicht mehr- in der Lage ist teilzunehmen, dann habe ich dafür Verständnis", so Becker, "aber wenigstens eine Absage könnte man doch schicken", so sein durchaus berechtigter Wunsch.

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