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19.10.2014 Konzert AccoMusica

AccoMusica mit Facetten der Akkordeonmusik

Alle aktiven AccoMusica-Musiker von den Kleinsten bis zu den Größten und das Malscher Akkordeon Ensemble spielten zum Abschluss "Chariots of Fire".


"Facetten" hatte AccoMusica sein Konzert im Kurhaus Waldbronn überschrieben. Den zahlreichen Zuhörern brachten die Orchester, Ensembles und Duos des Vereins, der inzwischen seinen 40. Geburtstag feiern konnte, Akkordeonmusik in all ihren Facetten näher. Thomas Lehmann, der auch durch das Programm führte, begrüßte zu Beginn unter den Zuhörern auch Bürgermeister Franz Masino und Waldbronns Ehrenbürger Helmut Völkle. Die musikalische Leitung hatte Uwe Müller, der die Orchester und Ensembles souverän leitete.

Ehrungen bei AccoMusica: (v.li.) Vorstand Thomas Lehmann, Helmut Völkle, Gerhard Strack, Gerhard Becker, Klaus Störzbach, Richard Becker, Herbert Becker, Erich Brandel, Norbert Dreher, Willi Müller, Marianne Ochs und Vorstandsmitglied Sibylle Klöckner.

19 Mitglieder ehrte AccoMusica im Rahmen seines Konzerts, darunter acht Gründungsmitglieder, mit der Ehrennadel in Gold. Alle gehören dem Verein sei 1973 oder 74 an. Geehrt wurden: Marianne Ochs, Ludwig Anderer, Gerhard Becker, Herbert Becker, Norbert Dreher, Ludwig Endres, Hubert Kraft, Alfred Schwab (alle Gründungsmitglieder), Richard Becker, Bertold Dreher, Hubert Nußbaumer, Klaus Störzbach, Erich Brandel, Stefan Kraft, Willi Müller, Gerhard Strack, Ludwig Vogel, Wolfgang Vogel und Helmut Völkle. Die Urkunden überreichten Sibylle Klöckner und Thomas Lehmann.
Das 1. Orchester eröffnete den Abend mit "Libertyn", einem Tango neuer Art, von "Motion Trio", den Uwe Müller für Akkordeonorchester arrangiert hatte. Ihm folgten die 1957 entstandene zweisätzige Suite "Slawische Skizze" von Fritz Dobler. Das "Pastorale" mit seiner ruhig fließenden Melodie kontrastierte zum "Tanz" mit seinen slawischen Rhythmen. Das 1. Orchester beendete seinen Programmteil mit dem Konzert-Galopp "La Rapida" von Marcel Costino und Heinz Schröder, den Rudolf Würthner für Akkordeonorchester arrangiert hatte.

Das Schülerorchester nimmt den verdienten Beifall für seine musikalischen Leistungen entgegen.

Danach übernahm das Jugendensemble, das vorherige, erfolgreiche Jugendorchester des Vereins, den musikalischen Part. Sie spielten gefühlvoll aus Elton Johns "Der König der Löwen" den Song "Can you feel the Love tonight", dem sie das musikalisch interessante "Misteriosa Venezia" folgen ließen. Mit ihren Applaus erzwangen die Zuhörer "Tanti anni prima" von Astor Piazzolla als Zugabe.
Dritte im Bunde der AccoMusica-Ensembles war das Schülerorchester. Es begann mit dem ruhigen, getragenen "Präludium" von Ernst Kohler und brachte dann 5 Sätze aus "Gameboy-Spiele" von Helmut Quakernack zu Gehör, bei denen vor allem "Ballons" mit seiner musikalisch witzigen Gestaltung herausstach. Auch sie mussten mit "Daydream" von Henry Hartmann eine Zugabe geben.
Gleich zwei Duos mit hervorragenden Leistungen konnte AccoMusica an diesem Abend präsentieren. Zunächst spielten Lenna und Leonie Schmid den legendären Astor Piazzolla Tango "Oblivion", Lilith Frensch und Leonie Schmid ließen mit "Libertango" Piazzollas "Prototyp" des "Tango nuevo" folgen.
Gemeinsam mit dem Malscher Akkordeon Ensemble brachte das 1. Orchester Hans Bolls "Reisebilder vom Balkan" zu Gehör. In den drei Sätzen schildert dem Komponist "Abendstimmung in den Bergen" mit fröhlichen, leise verdämmernden Tanzrhythmen, geschäftiges Treiben, musikalisch reizvoll dargestellt, herrschte "In einer alten Handwerkergasse" ehe die musikalischen Bilder "In einer Hafenstadt" ihren Schluss fanden.
Zum 1. Orchester, dem Malscher Akkordeon Ensemble kam dann noch das Jugendensemble dazu. Sie interpretierten zunächst "Love Theme" von Nino Rota, Arrangement von Wolfgang Pfeffer, aus dem Film "Der Pate". John Williams Titelmusik zu "Star Wars" verfehlte auch in der Interpretation durch Akkordeonorchester seine Wirkung nicht und wurde als Zugabe wiederholt. Zum großen Finale mit "Chariots of Fire" des Griechen Vangelis versammelte Uwe Müller zu den bisherigen Akteuren noch das neu gegründete 2. Orchester und die Melodica- und Akkokids auf der Bühne. Auch sie mussten ihren Beitrag wiederholen.

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