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10.08.2014 Nachbarschaftshilfe Waldbronn

Nachbarschaftshilfe wurde aufgelöst

Bei der Übergabe an (von links) Tomas Klußmann (Ev. Kirchengemeinde), Manfred Peter, Werner Stilz, Pfarrer Torsten Ret (Kath. Pfarrgemeinden), Dietmar Ulbrich.


Aufgelöst wurde die Nachbarschaftshilfe Waldbronn zum 31.März 2013. Nachdem die Liquidation beendet ist, wurde das vorhandene Vereinsvermögen bestimmungsgemäß für soziale Aufgaben an die Waldbronner Kirchengemeinden übergeben.
1990 wurde die Nachbarschaftshilfe durch den Diakonieverein, die evangelische und die katholischen Kirchengemeinden sowie die Kolpingsfamilien und kirchlichen Krankenpflegevereine gegründet. Dank des ersten Vorsitzenden Tilman Fischer konnten in kurzer Zeit viele Ehrenamtliche für die soziale Aufgabe gewonnen werden. Die Hilfen wurden angenommen, die zu leistenden Dienste deckten einen breiten Bereich ab. Mit namhaften Spendenbeträgen unterstützten Privatpersonen und Institutionen die Arbeit. Sie ermöglichten es, für die Hilfen nur geringe Entgelte zu erheben und an die Mitarbeiter einen Anerkennungsbetrag für geleistete Dienste zu zahlen. Waren die auf Hilfe Angewiesenen nicht in der Lage, einen finanziellen Beitrag zu leisten, wurde die Leistung auch kostenlos erbracht. Vermittelt wurden die Dienste durch die ökumenische Sozialstation Albtal, in deren Räumen auch das Büro war.
Im Laufe der Jahre ging der Bedarf an nachbarschaftlicher Hilfe kontinuierlich zurück, andere Betreuungsformen gewannen an Bedeutung. So entschlossen sich 2013 die Vereinsmitglieder, den Verein aufzulösen.
Als Liquidatoren stellten sich Dietmar Ulbrich vom Evangelischen Diakonieverein Waldbronn sowie Manfred Peter von der Kolpingsfamilie Busenbach zur Verfügung. Nach Ablauf von Fristen konnte mit der Evangelischen Kirchengemeinde sowie den drei Katholischen Pfarrgemeinden die Übergabe der angesammelten Gelder und die satzungsgemäße Verwendung vereinbart werden.
Die Übergabe fand dort statt, wo der Verein vor 24 Jahren gegründet wurde. Von den Kirchengemeinden konnten Pfarrer Torsten Ret, und in Vertretung von Pfarrerin Bettina Roller Tomas Klußmann einen Scheck über jeweils 4183,09 Euro in Empfang nehmen. An der Übergabe nahm auch der bis zur Auflösung im Amt befindliche erste Vorsitzende Werner Stilz teil.
Nach Auflösung des Vereins wird die Sozialstation Albtal die Aufgaben unter ihrer Regie fortführen. Dazu beitragen soll der an die katholischen Pfarreien gezahlte Betrag, so Pfarrer Torsten Ret. Er soll zur Mitfinanzierung von "Caritas plus" durch die Sozialstation Albtal verwendet werden.

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