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04.08.2014 Besuch in Monmouth

Freundschaft wurde bei Besuch vertieft

Empfang im Rathaus von Monmouth durch Bürgermeisterin Jane Gunter, die ebenso wie ihr Waldbronner Amtskollege Franz Masino die Amtskette angelegt hatte.

Zu Beginn der Sommerferien besuchte eine Reisegruppe mit Waldbronnern und anderen interessierten Teilnehmern sowie drei Jugendgemeinderäten die 1.000 Kilometer entfernte Partnergemeinde Monmouth in Wales. Dieser Besuch findet alle zwei Jahre statt. Die lange Hinfahrt wird in Frankreich nahe Calais mit einer Übernachtung unterbrochen, sodass in England noch genügend Zeit bleibt, eine Sehenswürdigkeit zu besichtigen. Dieses Mal war es Hampton Court Palace in der Nähe von London, in dem auch Heinrich VIII eine Zeitlang gelebt hatte. Schreitet man durch die Gänge, fühlt der Besucher sich ins Mittelalter zurück versetzt und glaubt, jederzeit könnte ihm ein Zeitgenosse von damals über den Weg laufen. So authentisch sind dieser Palast und sein Inventar noch erhalten.
Am Abend angekommen wurde die Reisegruppe schon sehnsüchtig von ihren walisischen Gastgebern erwartet. Am nächsten Tag wurde der Mut von einigen deutschen Besuchern auf die Probe gestellt, denn Kanu fahren war angesagt und wer geglaubt hatte, man setze sich in ein Boot und werde gefahren, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Mit Sicherheitswesten bekleidet und einer Paddel in der Hand konnte der Sportler sich sein Boot aussuchen. Zur Sicherheit wurden zwei Boote aneinandergebunden und sechs Kanuten mussten zeigen, wie sie miteinander den Fluss Wye bezwingen werden. Es war für alle ein großer Spaß und eine wundervolle unberührte Landschaft konnte zudem noch betrachtet werden.

Gleich am ersten Tag stand eine Kanufahrt auf dem Fluss Wye im Programm, zu der alle mit Sicherheitswesten ausgestattet wurden.

Das alte Gebäude Tredegar House am Rande von Newport mit seinem weitläufigen Park genannt Bellevue, in dem noch bis in die 30er Jahre eine reiche Familie mit ihren Bediensteten lebte oder das alte Römerbad Bath, dessen Heilwasser nachgesagt wird, dass Königin Mary, nachdem sie von dem Wasser getrunken hatte, endlich ihrem Gatten den lang ersehnten Thronfolger schenken konnte, waren weitere Highlights im Besuchsprogramm.
Bei einem Empfang im Rathaus von Monmouth hieß die auf ein Jahr gewählte Bürgermeisterin Jane Gunter die Gruppe zusammen mit Bürgermeister Franz Masino und seiner Familie herzlich  willkommen. Bürgermeister Franz Masino bedankte sich für die Einladung und wünschte der Partnerschaft weitere interessante und erfolgreiche Jahre. Er dankte auch dem Ehrenmitglied des Vereins und jahrelangem Vorsitzenden Helmut Völkle, der die Freundschaft zwischen Waldbronn und Monmouth mit ins Leben gerufen hat und sie auch in diesem Jahr durch seinen Besuch zusammen mit seiner Frau Margret unterstützt.
Im altehrwürdigen Savoy Theater in Monmouth mit roter Plüschbestuhlung und goldenen Putten stellten talentierte Laienschauspieler ihre Fähigkeiten unter dem Motto „Monmouth und Waldbronn entertain“ unter Beweis. Es wurde getanzt, gesungen, Sketche gespielt, Gedichte vorgetragen oder lustige Dramen aufgeführt. Mit einem Spieleabend in einem Pub und einem Abschlussabend bei Fish und Chips wurde der Besuch abgerundet.
Die beiden Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine Richard Bond auf der walisischen und Manfred Czychi auf der Waldbronner Seite betonten die Bedeutung der engen Freundschaft dieser beiden Gemeinden. Man möchte erreichen, dass in den nächsten Jahren interessierte Waldbronner Vereine in Monmouth  zusammen mit walisischen Chören Konzerte geben.
Der Gegenbesuch im nächsten Jahr soll um das Kurparkfest herum Anfang September terminiert werden.
Ein Dankeschön gilt besonders unseren beiden professionellen Fahrern, Richard Linder und Willibald Masino, die uns sicher durch Halb-Europa kutschierten und die sich auch nicht durch das Fahren auf der anderen Fahrbahnseite in Großbritannien aus der Ruhe bringen ließen.

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