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27.07.2014 Kammerorchester der Musikschule

Von Bach bis Bizet

Katja Polyakova am Cembalo war eine der Solistinnen beim Konzert des Kammerorchesters der Musikschule Waldbronn unter der Leitung von Toni Reichl.

Traditionell kurz vor den Sommerferien macht das Kammerorchester der Musikschule Waldbronn musikalisch nochmals auf sich aufmerksam. Für das jüngste Konzert hatte sein Leiter Toni Reichl Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bach, Jan Sibelius und Georges Bizet für die zahlreichen Zuhörer ausgewählt, unter denen Musikschulleiter Armin Bitterwolf auch MdL Werner Raab und Bürgermeister Franz Masino begrüßen konnte. Dabei war auch in diesem Konzert die positive Entwicklung deutlich hörbar, die das Kammerorchester unter Toni Reichl nimmt. Mit klarer Zeichengebung führt er seine Musikerinnen und Musiker durch die einzelnen Werke. Eine Klaviersonate zu vier Händen hat der zeitgenössische Komponist Wolfgang Müller zur dreisätzigen "Sinfonie in D-Dur" für Streichorchester und zwei Flöten arrangiert und ist dabei sehr nah an Mozart geblieben. Die Leichtigkeit, die Mozarts Musik zu eigen ist, blieb erhalten und wurde vom Kammerorchester und von den Flötistinnen Ulrike Rothen und Barbara Schulz hervorragend interpretiert. Im Konzert d-moll, dem größten Cembalo-Konzert Johann Sebastian Bachs, stellte die Musikschule zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ihr Cembalo in einem Konzert vor, das ihr 2012 von der CDU Waldbronn gestiftet wurde. Mit Katja Polyakova hat die Musikschule eine Solistin in ihren Reihen, die nicht nur dieses Instrument virtuos beherrscht, sondern im Zusammenspiel mit dem aufmerksam begleitenden Orchester und Toni Reichl auch gestalterisch für beglückend Momente sorgte. Das 1894 entstandene "Impromptu op. 5" für Streichorchester des Finnen Jan Sibelius ließen Toni Reichl und seine Musiker in seiner ganzen Schönheit erblühen. Den Schlusspunkt setzte das Orchester mit einer Suite aus "Carmen" für 2 Flöten, Streichorchester und Schlagwerk von Georges Bizet mit den Sätzen Prelude, Entreacte, Habanera, Entreacte und Toreador Song. Das Arrangement dazu geschaffen hatten Tony Osborne und Toni Reichl. Unterstützt wurde das Orchester dabei wieder von den Flötistinnen Ulrike Rothen und Barbara Schulz sowie Kevin März am Schlagwerk.

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