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26.07.2014 Dorffest Etzenrot

Etzenroter Dorffest entfaltete seinen Charme

Eröffnet wurde das Etzenroter Dorffest mit dem Fassanstich durch (von links) Bürgermeister Franz Masino, Klaus Pukowski und Walter Braun.

Zum 12. Mal fand das Etzenroter Dorffest statt, das seit 1992 regelmäßig in zweijährigem Turnus durchgeführt wurde. Beteiligt waren am 12. Dorffest die Fördervereine vom Kindergarten St. Bernhard und der Waldschule, der TSV Etzenrot, der Musikverein "Harmonie" Etzenrot, katholische Frauengemeinschaft und Kirchengemeinde, die Kulturfreunde Albgau, das Deutsche Rote Kreuz und die Freiwillige Feuerwehr. Sie alle hatten entlang der Hohberg- und der Kirchstraße ihre Stände mit den unterschiedlichsten Angeboten aufgebaut. Viele Anwohner der beiden Straßen stellten dazu großzügig ihre Grundstücke und Hofeinfahrten bereit.

Schirme waren Trumpf: Unter dem Regen hatten auch die Darbietungen des Kindergartens St. Bernhard zu leiden.

Schade war in diesem Jahr, dass es just zur Eröffnung am Samstag zu regnen begann. Bürgermeister Franz Masino sprach von einem Fest "mit seinem eigenen Charme, mitten im Dorf, auf der Straße". Er lobte die ARGE Etzenroter Vereine um ihren Vorsitzenden Klaus Pukowski, die das Dorffest wieder organisiert hatten und vollzog, assistiert von Walter Braun und Klaus Pukowski den Fassanstich zur Eröffnung.
Großteils mit Regenschirmen bewaffnet waren die Zuschauer bei den Liedern und Tänzen der Kinder des Kindergartens St. Bernhard, gefolgt von der Waldschule. Danach verlagerte sich der Schwerpunkt kurzfristig zur Waldschule, wo die Schüler um den Baumkristall herum ihr Kunstprojekt "Naturbilder" präsentierten. Zeitgleich spielte auf der Bühne das Jugendorchester des Musikvereins "Harmonie" Etzenrot.

Ideales Wetter zum Sitzen und Plaudern bescherte der Sonntag dem Etzenroter Dorffest.

Da das Wetter sich inzwischen auch besonnen hatte, füllte sich die Festmeile auf der Hohbergstraße. Besetzt waren die meisten Plätze, als die Band "JC Music-Club" bis spät in die Nacht die Besucher unterhielt. Für die beteiligten Vereine erfreulich war, dass an vielen Ständen Brötchen, Würste und sogar das Bier knapp wurde und kräftig nachgeordert werden musste. Erfreulich auch, dass das Fest ohne besondere Vorkommnisse verlief, "nur hie und da ein kleines Pflaster, mehr war nicht", so das DRK.

Sas Dorffest begann am Sonntag mit einem ökumenischen Gottesdienst.

Der Sonntag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, musikalisch begleitet von einem Bläserquartett des Musikvereins, den Pfarrerin Bettina Roller und Diakon Thomas Christl gestalteten. Die Lesungen und Fürbitten sprachen Lektoren der evangelischen und katholischen Gemeinden.
Befremdlich waren nur einige Freizeitradler, die offenbar nicht bereit waren, von ihrer gewohnten Route abzuweichen: Trotz Durchfahrtsverbot-Schildern radelten sie stur und ohne abzusteigen auch während des Gottesdienstes zwischen Bühne und Gottesdienstbesuchern durch.
Danach begannen sich bei idealem Festwetter die Standbesatzungen auf den Mittagsansturm vorzubereiten, musikalisch unterstützt durch den Musikverein Etzenrot mit einem Frühschoppenkonzert. Der Chor "The Voices" vom Gesangverein Reichenbach, Darbietungen des Tanzstudios "Modern Dance" und des Rock'n Roll-Clubs "Flying Petticoats" beendeten das Bühnenprogramm. Gefeiert wurde aber noch bei jetzt idealem Festwetter noch weiter.

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