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08.06.2014 Hilfe für Uganda

Hilfe für Lebenshaus in Uganda

Tanzend und mit Trommelklängen gestalteten die Schwestern aus Uganda die Gabenprozession, hinter dem Altar Pfarrer Günter Hirt und Father Gosbert Mutasobya.


Ein Hauch afrikanischer Lebensfreude wehte an Pfingsten durch den Festgottesdienst in St. Katharina Busenbach. Acht afrikanische Schwestern und ein junger Pfarrer aus Uganda waren zu Besuch, die gemeinsam das Goldene Priesterjubiläum von Pfarrer Günter Hirt feierten. Der Kirchenchor von St. Katharina hatte unter der Leitung von Monika Keßler dazu die "Missa Africana" von Michael Schmoll einstudiert.
Die Verbindung zur Pfarrgemeinde Busenbach kam über die Familie Heinz Götz zustande. Der aus Pforzheim stammende Günter Hirt war bis zu seiner Pensionierung 24 Jahre Seelsorger in Wiesental. Dort war die Tochter von Heinz Götz verheiratet. Deren Tochter Julia ging nach ihrer Lehre als Anlagenmechanikerin 2011 auf Vorschlag von Pfarrer Hirt für einige Wochen nach Uganda, um beim Aufbau einer Wasserversorgung für das Krankenhaus in Kyamulipwa zu helfen. Da Heinz Götz aber "sein Enkele" nicht alleine nach Afrika fahren lassen wollte, ging er kurzerhand mit und unterstützte die Arbeiten. 2013 wollte Enkel Dominik beim Ausbau des "Lebenshauses", einem Kinderheim in Kyato helfen und Heinz Götz war wieder mit von der Partie.
Aus diesem Lebenshaus kamen die acht afrikanischen Schwestern von den Bannabikira-Daughters of Mary, unter ihnen mit Sister Maria auch die Leiterin des Hauses. Mitgekommen war auch Father Gosbert Mutasobya, Pfarrer einer Gemeinde im ärmsten Teil Ugandas und ein Patensohn von Pfarrer Günter Hirt.
Er zelebrierte den Gottesdienst mit Pfarrer Hirt. Mit Trommeln gestalteten die Schwestern die Gabenprozession und wurden dafür ebenso mit spontanem Applaus bedacht, wie für die in gleicher Art gestaltete Danksagung vor dem Segen.

Beim Treffen nach dem Gottesdienst waren vor allem die Kinder begeistert und trommelten mit den Schwestern.


Nach dem Gottesdienst war vor der Kirche Gelegenheit zur Begegnung mit Pfarrer Hirt, aber auch mit den Schwestern in ihrer leuchtend blauen Tracht, die mit ihren Trommeln vor allem von Kindern umlagert waren. Am Nachmittag schloss sich im Rot-Kreuz-Raum noch eine Begegnung mit Pfarrer Hirt und den Schwestern an.
Wie der Jubilar dabei berichtete, kam er während seiner Zeit als Pfarrer in Wiesental über eine Gruppe in Büchenau, sie unterstützte eine Schule in Uganda, mit Afrika in Kontakt. Heute ist er Projektleiter des Uganda-Lebenshaus-Stiftungsfonds. Etwa einmal jährlich sei er selbst vor Ort. Bei den unterstützten Projekten achte man vor allem auf Nachhaltigkeit. Die Spenden, und darauf legt Hirt großen Wert, kommen ohne Abzug den Vorhaben in Uganda zugute.
Mit 3100 Euro brachte die Kollekte am Ausgang des Gottesdienstes ein erfreuliches Ergebnis, zu dem noch 2500 Euro Spenden dazukamen, eine Summe, mit der das "Lebenshaus" als Tor zum Leben für verwaiste und verlassene Kinder weiter ausgebaut werden kann.

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