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06.05.2014 Trägerverein Jugendtreff

Zuständig für Jugendhäuser in Karlsbad und Waldbronn

Der bisher für den Jugendtreff Waldbronn zuständige Trägerverein firmiert jetzt als "Trägerverein Jugendarbeit Karlsbad/Waldbronn"

Die Weichen in die Zukunft gestellt hat der bisherige Trägerverein Jugendtreff Waldbronn bei seiner Mitgliederversammlung. Neben dem Tätigkeitsbericht von Jugendtreffleiter Detlef Schäfer und dem Kassenbericht von Benjamin Rogge stand die Neufassung der Satzung im Mittelpunkt der von Vorsitzendem Michael Hild geleiteten Versammlung.
Anlass für die Neufassung war die Kooperation mit dem Jugendhaus in Karlsbad. So firmiert der Verein jetzt auch als "Trägerverein Jugendarbeit Karlsbad/Waldbronn". Eine Satzungsgruppe habe Besprechungen mit den Gemeindeverwaltungen und Gemeinderäten aus Karlsbad und Waldbronn durchgeführt.
Da bei der neuen Satzung eine Zweckänderung vorlag, konnten die Mitglieder nach den Vorgaben des Registergerichts nur zustimmen oder, im Falle der Ablehnung, aus dem Verein austreten. Bisher 39 Zustimmungen standen 12 Austritte gegenüber, wie Michael Hild sagte, von einigen Mitgliedern stehe das Votum noch aus, die Satzung sei aber bereits mit den jetzt vorliegenden Zahlen angenommen.
Festgelegt wurde auch ein Mindestbeitrag von 10 Euro, der jeweils zum 1. Juni eines Jahres eingezogen werden solle.
Mit der Gemeinde Karlsbad wurde ein Kooperationsvertrag ausgehandelt. Darin ist festgelegt, dass Karlsbad für 2015/16 ein festes Budget von jeweils 95000 Euro zur Deckung der Personalkosten zur Verfügung stellt. Für den personell stärker besetzten Jugendtreff erhält der Verein 150000 Euro von der Gemeinde Waldbronn. Sobald der Verein beim Registergericht mit dem neuen Namen eingetragen ist, wird Bürgermeister Rudi Knodel den Kooperationsvertrag unterschreiben.
In der Diskussion wurde deutlich, dass nach anfänglichem vorsichtigen Abtasten inzwischen die Akzeptanz auf beiden Seiten gewachsen ist. Weiter wurde die Hoffnung geäußert, dass die vorbildliche Schulsozialarbeit des Jugendtreff auch unter dem neuen Dach weitergeführt wird. Gelobt wurde, dass mit dem gemeinsamen Trägerverein ein wichtiges Projekt der interkommunalen Zusammenarbeit beschlossen wurde.

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