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22.12.2013 Konzert zur Weihnachtszeit

Konzert mit vielen Höhepunkten

62 Musikerinnen und Musiker gestalteten beim "Konzert zur Weihnachtszeit" des Musikvereins "Lyra" Reichenbach den Konzertteil des Blasorchesters.


Das "Konzert zur Weihnachtszeit" des Musikvereins "Lyra" Reichenbach, traditionell am 4. Adventssonntag, beschloss den vorweihnachtlichen Veranstaltungsreigen. Vorsitzender Günter Geisert freute sich über den sehr guten Besuch und begrüßte unter den zahlreichen Zuhörern besonders MdL Werner Raab, Bürgermeister Franz Masino, Ehrenbürger Helmut Völkle, Vize-Präsident Bernhard de Bortoli vom Blasmusikverband Karlsruhe, Musikschulleiter Armin Bitterwolf und eine Abordnung der befreundeten Feldmusik aus Rothenburg in der Schweiz. Geisert blickte auch zurück auf die Veranstaltungen zum 90. Geburtstagsjahr des Vereins mit Kirchenkonzert und Bezirksmusikfest als Höhepunkten.

Die Große Goldene Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände heftete (v. li.) Bernhard de Bortoli den Musikern Bernd Baral und Friedrich Schwab an. Beide sind seit 50 Jahren aktiv. 25 Jahre sind aktiv Klaus und Elke Auer.

Langjährige aktive Musiker wurden beim "Konzert zur Weihnachtszeit" des Musikvereins "Lyra" Reichenbach geehrt. Bernhard de Bortoli, Vize-Präsident beim Blasmusikverband Karlsruhe, zeichnete für 50 Jahre als aktive Musiker Bernd Baral und Friedrich Schwab mit der Großen Goldenen Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände aus. Für 25 Jahre im Verein erhielten Elke und Klaus Auer die Vereinsehrennadel in Silber. Beim Auftritt der Bläserjugend konnte Geisert sieben Jungmusiker vorstellen, die das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronze erworben haben. Mit der Ehrennadel in Bronze des Blasmusikverbandes Karlsruhe wurde Annika Schwab ausgezeichnet.

Beim Adele Song "Rolling In The Deep" unterstützten (v.li.) Patrizia Albano und Lena Stutz gesanglich die Bläserjugend unter der Leitung von Fabian Müller.

Das Programm eröffnete die Bläserjugend unter Fabian Müller. Sie hatten ein Programm zusammengestellt, das mit Highlights aus den Rock- und Pop-Charts die Musizierfreude der jungen Musiker hörbar weckte. Pfiffig wurden die einzelnen Stücke angesagt von Rebecca Steigert und Max Hohmann.
Ihren Programmteil eröffneten sie mit "Dynamite" von Taio Cruz, ließen den Adele-Hit "Rolling in the Deep" mit den Sängerinnen Patrizia Albano und Lena Stutz folgen und gestalteten dann mit schönen Steigerungen und sicher gespielten Soli "Can You Feel The Love Tonight" von Elton John aus "König der Löwen". "Let Me Entertain You", ein Medley von Robbie Williams-Songs, und "Little Talks" von Nanna Bryndis Hilmarsdottir beendeten den Programmteil der Bläserjugend. Als Dank für den lebhaften Beifall ließen sie noch einen Lady Gaga-Hit, mit den Sängerinnen Albano und Stutz folgen.
62 Musiker vereinte das Blasorchester unter Gernot Franz auf der Bühne. Mit diesem Konzert setzten Franz und seine Musiker den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fort und begeisterten ihr Publikum mit stimmigen Interpretationen. Ein ganz kleiner Kritikpunkt sei angefügt: mit fast vier Stunden war der Abend, durch den Dr. Dieter Bertelmann führte, etwas zu lang geraten.
Mit der Ouvertüre zu Richard Wagners früher Oper "Rienzi", bei der an einigen Stellen bereits die spätere Musiksprache Wagners durchblitzte, eröffnete das Blasorchester. Es folgte das dreisätzige Klarinetten-Konzert von Jan de Waart, bei dem Celina Müller den Solopart mit rundem, vollem Ton gestaltete und auch die Kadenzen am Ende des 1. und 3. Satzes souverän meisterte. Der Konzertwalzer "Die Schlittschuhläufer" von Emil Waldteufel leitete über zu "Three Times Blood" des Österreichers Fritz Neuböck. Das dreisätzige Werk basiert auf drei Bildern des jungen Ebenseer Malers Stefan Feuchtner. Neuböck schrieb "Three Times Blood" als Auftragswerk für die Taubertäler Bläsertage in Baden Württemberg, die drei Teile sind identisch mit den Bildtiteln: "Eisblut" - "Erdenblut" -" Sonnenblut". Den Musikern gelang eine stimmige Interpretation der in moderner Tonsprache und mit wuchtigen Steigerungen gehaltenen Komposition.
Der schmissig gespielte Konzertmarsch "Valdres", basierend auf norwegischen Volksliedern, leitete über zum zweiten Teil, den "Crossline" von Glück und Grote einleitete. "In 80 Tagen um die Welt" in Melodien von Otto M. Schwarz entführten die Musiker anschließend. Dieser Reise folgte der Rocktitel "The Great Pretender" von Buck Ram, ehe ein Medley aus Bernsteins "West Side Story" mit den Gesangssolisten Stefanie Bucher und Fabian Müller den offiziellen Teil beendete.

Die Gesangspartien im Medley "West Side Story" hatten (v.li.) Fabian Müller und Stefanie Bucher übernommen, rechts Dirigent Gernot Franz.

Für den Beifall bedankten sich Orchester und Dirigent mit den humorvollen "Marsch-Konfetti" von Lecheler und entließen ihre Zuhörer mit "Tochter Zion" in die Weihnachtstage.

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