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31.12.2013 24. Waldbronner Silvesterlauf

Viele Teilnehmer bei Silvesterlauf

298 Läuferinnen und Läufer, so viele wie nie zuvor, nahmen beim 24. Waldbronner Silvesterlauf eine der Strecken unter ihre Sohlen.


Beim 24. Waldbronner Silvesterlauf passte in diesem Jahr einfach alles. Das Wetter war sonnig, nicht zu kalt, nicht zu warm, ideales Laufwetter eben. Dazu kam, dass in der Umgebung keine anderen Läufe angesagt waren. So strömten 298 Laufbegeisterte zur Festhalle Waldbronn und "Jedermann-Chef" Günter Oder konnte erfreut einen neuen Rekord vermelden. Wie in den Vorjahren wollte Bürgermeister Franz Masino die Läufer mit einem Schuss auf die Strecken schicken, allerdings hatte die Pistole Ladehemmung und den Startschuss ersetzte dann nach einigen weiteren Fehlversuchen ein kräftiges Klatschen des Bürgermeisters.
Davor herrschte in der Festhalle reger Betrieb. Jeder trug sich dort in eine der aufliegenden Listen ein. So erbrachte die Zählung nach dem Start folgendes Ergebnis: 5 km: 54 Läufer, 10 km: 143, 15 km: 15 und 20 km 20. Die Walkingstrecken über 5 oder 10 km nahmen insgesamt 66 Läuferinnen und Läufer mit oder Stock unter ihre Sohlen. Für jeden Läufer gab es am Ende eine Urkunde, in die die erzielte Zeit eingetragen wurde, die beim Zieleinlauf zugerufen wurde. Beim Waldbronner Silvesterlauf geht es nicht um Sieg oder Platz, sondern um das Erbringen der eigenen Leistung.
Die Laufbegeisterten kamen aus der gesamten Region. Die Spannweite reichte dabei von Pforzheim über Rheinstetten bis in die Pfalz hinein, aus dem Rastatter Raum über Karlsruhe bis in die Bruchsaler Gegend. Ingeborg Dubac aus Waldbronn war mit 77 Jahren "Alterspräsidentin" im gesamten Teilnehmerfeld, der älteste Teilnehmer war mit 73 Jahren Martin Härle aus Karlsbad. Mit 6 Jahren war Bastian Keller der jüngste Läufer, er kam ebenfalls aus Waldbronn.

Während die Läuferinnen und Läufer auf der Strecke waren, wurden in der Festhalle die Urkunden geschrieben.

Während die Läufer auf der Strecke waren, wurden in der Festhalle Urkunden geschrieben, Glühwein und heißer Tee gerichtet, außerdem gab es für jeden eine Brezel. Der Tee kam wieder aus der Küche der Acura-Ruland Klinik Waldbronn, die Brezeln stiftete die Bäckerei Richard Nußbaumer, den Glühwein stellten die "Jedermänner".
Die Schnellsten auf den einzelnen Strecken: 5 km: 1. Jochen Schwarz (Ettlingen); 2. Ralf Becke (Karlsruhe); 3. Jens Mauersberger (Karlsbad); 10 km: 1. Michael Becker (Waldbronn); 2. Markus Godejohann (Ettlingen); 3. Martin Stephan (Ettlingen); 15 km: 1. Thorsten Tjoa (Königsbach); 2. Elke Petilliot (Wiesloch); 3. Michael Wawroschek (Waldbronn); 20 km: 1. Tim Weber (Straubenhardt); 2. Nikolaij Beer (Waldbronn); 3. Rolf Bürk (Remchingen); Walking 5 km: 1. Bernhard Reinwall (Marxzell); 10 km: Friedhelm Becker (Waldbronn).
Die Jedermänner erheben beim Silvesterlauf keine Startgebühr. Dafür bitten sie um eine Spende für Straßenkinder im chilenischen Iquique, die 1250 Euro erbrachte.

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