Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.524.606

Volltextsuche



 

01.12.2013 Thomas Christl als Diakon begrüßt

Seelsorgeeinheit begrüßte Diakon

Diakon Thomas Christl (mit Evangelienbuch) beim Einzug in die Pfarrkirche St. Wendelin.


Mit Thomas Christl hat jetzt ein Diakon in der Seelsorgeeinheit Waldbronn-Karlsbad (SEWK) Einzug gehalten. Mit seiner Weihe in der Mannheimer Jesuitenkirche ließ sich Christl, der mit seiner Familie in Etzenrot wohnt, als verheirateter Mann vom Bischof in den Dienst für die Menschen der Seelsorgeeinheit nehmen und senden. Damit hat er auch Anteil am Leitungsamt der Kirche und den Auftrag zur Sakramentenspendung. Als „vir probatus“, als bewährter Mann der Gemeinde, hat er sich auf einem langen Weg auf diesen Tag vorbereitet.

Beim festlichen Begrüßungsgottesdienst für Diakon Thomas Christl.

In einem festlichen Gottesdienst in der Reichenbacher Pfarrkirche St. Wendelin begrüßten Gläubige aus der gesamten Seelsorgeeinheit den neuen Diakon. Äußerlich sichtbares Zeichen waren auch die Ministranten, die aus allen Pfarrgemeinden der Einheit kamen. Mit dem neuen Diakon zogen auch die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen in die Kirche ein.
Der Festgottesdienst wurde um rahmt vom Kirchenchor Reichenbach Etzenrot unter der Leitung von Stefan Fritz, der viele Lieder auch im Wechsel mit der Gemeinde sang. Die Predigt hielt Diakon Peter Stengel aus Marxzell. "Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Drangsal und beharrlich im Gebet" waren seine Grundgedanken. Thomas Christl sei jetzt nach einer langen Vorbereitungszeit bereit, den Dienst als ständiger Diakon in der SEWK, in Familie und Beruf zu leben.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Pfarrzentrum ein Empfang für Diakon Thomas Christl statt, der von Harald Fritz musikalisch umrahmt wurde. Dabei warnte Pfarrer Torsten Ret in seinen Grußworten vor überzogenen zeitlichen Erwartungen an den neuen Diakon. Er habe einen Zivilberuf und eine Familie. Der Seelsorgeeinheit stehe er für 4-6 Stunden pro Woche zur Verfügung.

Auch die politische Gemeinde begrüßte den neuen Diakon und seine Frau: (v.li.) Bürgermeister Franz Masino, Thomas Christl, Michaela Müller-Christl.

Leo Oechsler, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses, hob hervor, dass sich alle in der Seelsorgeeinheit über die Weihe freuten. Das Amt des Diakons sei etwas Besonderes und sagte zum neuen Diakon gewendet: "Wir nehmen sie in unseren Kreis der Ehrenamtlichen auf". Für den Diakonatskreis sprach Sigurd Flick aus Ettlingen. Diakonischer Dienst erfordere Wachsamkeit und viel Mut, gab er Christl mit auf den Weg. "Sie beginnen ihren neuen Weg zu Beginn eines neuen Kirchenjahres", sagte Bürgermeister Franz Masino. Es gebe durchaus Parallelen zwischen politischer und kirchlicher Gemeinde sagte der Bürgermeister sagte Christl zu, die Türen im Rathaus seien für ihn immer offen: "Sie sind herzlich willkommen!"
Thomas Christl ging in seinen Schlussworten vom biblischen Text vom reichen Fischfang aus. Es sei aber nicht seine Aufgabe, Fische ins Netz zu bringen, sondern dieses Netz immer wieder neu auszuwerfen. Es gehe ihm darum, als Christ die Gesellschaft mitzugestalten. Seelsorge so Christl auf die zeitlichen Fragen eingehend, vollziehe sich bei ihm nicht im Minutentakt mit Blick auf die Uhr.

[<< Übersicht]