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20.10.2013 Konzert AccoMusica

40 Jahre Faszination Akkordeon

Beim Schlussstück "Chariots of Fire" von Vangelis wirkten die Aktiven aller Orchester mit, die am Konzert beteiligt waren.


"40 Jahre Faszination Akkordeon" feierte AccoMusica bei seinem Konzert im Kurhaus Waldbronn. Im Mittelpunkt stand auch die intensiv betriebene Jugendarbeit des Vereins, für die wesentlich Christiane Becker zuständig ist. Jugend- und Schülerorchester sowie die Melodica-Gruppe waren der sichtbare Beweis dafür.
Thomas Lehmann konnte zu Beginn zahlreiche Zuhörer begrüßen. Unter ihnen die Bürgermeisterstellvertreter Erika Anderer (Waldbronn) und Peter Kiesinger (Karlsbad). Vom Deutschen Harmonika-Verband (DHV) war Vizepräsidentin Hedy Stark-Fussenegger gekommen und für den Bezirks Mittelbaden Günter Herm. Lehmann nutzte die Gelegenheit für einen kurzen Rückblick. AccoMusica wurde 1973 als Akkordeon-Orchester Reichenbach gegründet und kann auf erfolgreiche Jahre zurückblicken.

Ehrungen bei SccoMusica (von links): Günter Herm, Jürgen Vetter, Larissa Zahn-Paulsen, Andreas Holbach, Christiane Becker, Günter Nill, Sibylle Klöckner, Bettina Maier und Thomas Lehmann.

Im Rahmen des Konzerts wurden Thomas Lehmann für 40 Jahre mit der Verdienstnadel in Silber und Wolfgang Nill, er spielte zuvor bei anderen Vereinen, für 50 Jahre mit der Verdienstnadel in Gold als aktive Musiker geehrt. 10 Jahre aktiv ist Larissa Zahn-Paulsen, sie erhielt die DHV-Nadel in Silber. Die Silberne Ehrennadel erhielten für 20 Jahre Sibylle Klöckner und Andreas Holbach, auf 30 Jahre bringen es Christiane Becker, Bettina Maier und Jürgen Vetter, sie erhielten die Goldene Ehrennadel. Sibylle Klöckner wurde au0erdem mit einer Urkunde für ihre zehnjährige Tätigkeit im Ehrenamt gedankt. Die Ehrungen nahm für den Deutschen Harmonika-Verband Günter Herm vom Bezirksverband Mittelbaden vor. Von AccoMusica erhielt Uwe Müller ein Präsent für 25 Jahre als Dirigent.
Mit einem Geburtstagsgeschenk wartete die Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen auf. Auf Vorschlag der Bürgermeister von Karlsbad und Waldbronn wurde der beiden Gemeinden zustehende Betrag für ein neues Elektronium verwendet, wie Gisela von Renteln bei der Übergabe sagte.
Erstes Orchester, Jugend- und Schülerorchester gestalteten unter der Leitung von Uwe Müller ein abwechslungsreiches Programm auf hohem Niveau. Die musikalisch ausgefeilt interpretierten Werke ließen erkennen, warum Orchester von AccoMusica immer wieder bei Wettbewerben wie dem Akkordeon-Festival in Innsbruck, erfolgreich sind.

Ein Elektronium als Geburtstagsgeschenk von der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen (von links): Gisela von Renteln (Kulturstiftung), Alexander Binder (Filialleiter Waldbronn der Sparkasse), Thomas Lehmann, Tabea Jonigkeit, Uwe Müller (AccoMusica) und die Bürgermeisterstellvertreter Erika B. Anderer und Peter Kiesinger.

Höhepunkte im Part des 1. Orchesters waren der Astor-Piazolla-Tango "Oblivion" und der vom Rhythmus geprägte "Samba negra" von Kalke, beide mit Andreas Holbach als Solist. Eröffnet hatte das 1. Orchester seinen Teil mit einer Ouvertüre zu finnischen Themen von Godzinsky. Eine Verschmelzung von Rockmusik und barocker Toccata stellte das Jugendorchester mit der wirkungsvollen "Roccata" von Kölz vor, die damit in Innsbruck erfolgreich waren. "Fünf Miniaturen" und "Pop Hits" hatte das Schülerorchester im Programm, Sie waren ebenfalls bei mehreren Wettbewerben erfolgreich, zuletzt mit der Note "hervorragend" und einem ersten Platz beim Landeswettbewerb in Freiburg.
Gemeinsam mit dem Akkordeon-Orchester Malsch brachte das 1. Orchester "Drei Impressionen" von Kühmstedt zu Gehör. Mit diesem Stück errangen sie in Innsbruck die Note "hervorragend" und gegen starke internationale Konkurrenz einen 4. Platz. Zur "Bohemian Rhapsody" von Freddie Mercury und Titelmelodien zu James Bond Filmen verstärkte das Jugendorchester den Klangkörper, ehe sich zu Vangelis "Chariots of Fire" auch das Schülerorchester und die Melodica Gruppe zum großen Finale mit insgesamt 60 Mitwirkenden auf der Bühne trafen. Lang anhaltender Beifall dankte allen Ensembles, die sich nach ihren einzelnen Auftritten bereits mit Zugaben bedankten.

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