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14.11.2013 Zeozweifrei im Quartier

zeozweifrei im Quartier: Erste Beratungsrunde

Bei der Wiesenfesthalle stand das mobile Beratungsbüro von "zeozweifrei im Quartier"

Zweieinhalb Tage war die Energieagentur des Landkreises Karlsruhe mit ihrem Beratungsmobil jetzt im "Quartier Etzenrot" vor Ort. 38 Beratungen konnten in dieser Zeit im Rahmen der Aktion "zweozweifrei im Quartier" durchgeführt werden.
Das Quartier im Ortsteil Etzenrot umfasst 209 Wohngebäude und die Waldschule, die allerdings außerhalb der Quartiergrenzen liegt. Die Gebäude wurden in der Mehrzahl zwischen 1960 und 1980 erbaut und werden elektrisch beheizt, wie es der Bebauungsplan damals vorschrieb. Im ersten Schritt ging es darum, die Einsparpotenziale zu ermitteln. Das Projekt, getragen von der Gemeinde in Kooperation mit der Umwelt- und Energieagentur und gefördert durch die KfW-Bank, richtet sich an Eigentümer und Mieter von privaten, gewerblichen und kommunalen Gebäuden.
Von einer guten Resonanz sprach Alexander Vojinovic, der die Beratungen vor Ort durchführte. Das Hauptproblem im Quartier Etzenrot seien die Elektro- oder später auch zulässigen Flüssiggasheizungen. Da beide Energiearten seit dieser Zeit drastisch teurer geworden sind, suchen viele Hausbesitzer jetzt nach Möglichkeiten, die Kosten zu senken.
Interessenten erhielten im Vorfeld einen Flyer mit einem Fragenkatalog, mit dem unter anderem die Geschosszahl, die Heizungsart, bisherige Renovierungen oder energetische Sanierungen abgefragt wurden. Daraus lässt sich dann der Bedarf für das Gebäude errechnen und nach Möglichkeiten zur Energieeinsparung suchen. Beraten wird in diesem Zusammenhang auch über eine mögliche Gebäudesanierung und eine andere Heizungstechnik. Vojinovic betont aber, dass durch die Energieagentur nichts verkauft, sondern ausschließlich beraten wird. Gesondert behandelt, darauf machte Waldbronns Umweltberaterin Isa Weinerth aufmerksam, werden auch die Bewohner von Mehrfamilienhäusern.
Mit untersucht wurde in Etzenrot auch der Aufbau eines Nahwärmenetzes. Die meisten der Interessenten antworteten auf diese Frage mit einem "vielleicht", da sie erst Anhaltspunkte zu den Kosten haben wollen. Diese konkreten Daten werden Ende des Jahres vorliegen, sagte Vojinovic. Die Kernfrage wird dabei sein, ob sich ein Nahwärmenetz in Etzenrot rechnet. Dazu wird dann zu Beginn des kommenden Jahres eine Informationsveranstaltung stattfinden.
Ebenfalls im Januar wird eine zweite Beratungsrunde durch die Energieagentur angeboten, die dann im Rathaus stattfindet und wie auch die Beratungstermine in Etzenrot für alle interessierten Bürger offen sein wird.

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