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02.08.2013 Besuch aus Monmouth

Besuch aus der walisischen Partnergemeinde Monmouth

Vor dem Rathaus empfing Bürgermeister Franz Masino die walisichen Gäste aus der Waldbronner Partnergemeinde Monmouth und ihre Gastgaber.

Getränke und Trinken waren das Motto des diesjährigen Besuches der walisischen Gäste aus Monmouth. Zum einen erwartete sie eine für die Inselbewohner unvorstellbare Sommerhitze in Deutschland, so dass ein kühles Getränk etwas Linderung verschaffte, auf der anderen Seite lernten die Besucher neben selbst gebrautem Bier der Hausbrauerei Lindenbräu auch den Geschmack von deutschem Whiskey des Waldbronner Whiskeyclubs kennen. 

Großen Zuspruch fand die Grill-Party im Hof des Kulturtreff Waldbronn.

Aber auch eine Fahrt zum deutschen Weintor in Schweigen mit anschließendem Besuch eines Weingutes nahm Bezug auf das Motto. Man konnte Weine unterschiedlicher Rebsorten probieren. Dabei wurde den walisischen Gästen auch klar, was man unter einem „Pfälzer Teller“ versteht. Neben Bratwurst, Sauerkraut und Leberknödel gehört dazu auch Saumagen. Zuerst verunsichert wegen des Namens waren die Waliser dann doch von dem Geschmack dieses traditionellen Gerichtes begeistert. Ein bisschen Elsass mit dem Besuch von Wissembourg und dem Genuss eines typisch französischen Kaffees gehörte an diesem Tag auch dazu. Den Abschluss bildete der Besuch von Burg Landeck. Eine unbeschreibliche Aussicht auf die Ebene bis nach Karlsruhe entschädigte die Wanderer, die die Burg zu Fuß bestiegen. Beschwingt durch mehrere Schoppen Wein ging die Fahrt am Abend wieder zurück nach Waldbronn.

Deputymayor Jane Gunter überbringt Bürgermeister Franz Masino beim Empfang im Razhaus die Grüße aus Monmouth.

Was versteht man unter „dowsing“ ? Mit einer Wünschelrute durch den Kurpark gehen und entdecken, „wo etwas nicht stimmt“. Gerhard Jung vom Rutengängerverband  Baden-Württemberg erklärte den wissbegierigen Walisern alles zu diesem Thema und Beate Sehon schaffte es, die außergewöhnlichen Begriffe verständlich ins Englische zu übersetzen.
Der letzte Tag des Besuchsprogramms, die Fahrt nach Heidelberg, gestaltete sich zuerst fröhlich, dann aber leider nicht mehr so beschwingt wie der Tag zuvor. Die Gäste hatten die Wahl, die Stadt zu Fuß zu erkunden oder mit der Standseilbahn das Schloss und das legendäre Riesenfass zu besichtigen. Ein Unwetter gerade kurz vor der Rückfahrt niedergegangen ließ die Bahnfahrt nach Karlsruhe, die normalerweise eine Stunde dauert, zu einer Odyssee werden. Kurz nach Beginn der Reise musste der Zug wegen eines umgestürzten Baumes auf die Gleisanlage nach Mannheim umgeleitet werden. Warten auf den Anschlusszug, Berufsverkehr mit Pendlern, die nach Hause wollten, sich dauernd ändernde Durchsagen, dann endlich die Heimfahrt in einem stickigen, mit Menschen voll gestopften, engen Zug – so etwas erlebten unsere walisischen Gäste mit ihren Gastgebern.

Nach viel zu kurzer Zeit hieß es wieder Abschiednehmen, aber mit dem Versprechen: Wiedersehen im nächsten Jahr in Monmouth.

Aber am Abend zur abschließenden Abschiedsgrillparty war dann der ganze Stress schnell vergessen. Man hatte etwas zu erzählen in Englisch oder in Deutsch. Mehr als 80 Freunde der Partnerschaft mit Monmouth fanden sich ein, um die englischen Gäste zu treffen und auf englisch drauf los zu schwatzen. Aber auch das Ende des Besuches war gekommen. Mit kleinen Geschenken bedankte sich der Vorsitzende des Twinningclubs in Monmouth Richard Bond bei den deutschen Komiteemitgliedern. In einer mitreißenden Vorstellung mit Musik und Sketchen verabschiedeten sich die Waliser und alle freuten sich auf ein Wiedersehen im August 2014 in Monmouth.
Ein herzliches Dankeschön gilt besonders den „supporters“ Bürgermeister Franz Masino und seiner Frau Michaela, Ralf Störzbach, Manfred Bucher, Dieter Rädle und last but not least dem Mann für jeden Fall, Willibald Masino.

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