Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.615.983

Volltextsuche



 

19.07.2013 Trauerfeier für Martin Altenbach

"Martin Altenbach hinterlässt Spuren"

Die Trauerfeier fand unter großer Anteilnahme in der Pfarrkirche St. Katharina Busenbach statt.


"Die Kommunalpolitik hat ihn bis zuletzt nicht los gelassen", betonte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel bei der Trauerfeier für den Waldbronner Ehrenbürger Martin Altenbach in der Busenbacher Pfarrkirche St. Katharina. Sein vielfältiges politisches Wirken stand im Mittelpunkt der Reden des Landrats und des Waldbronner Bürgermeisters Franz Masino. Paul Deger würdigte Altenbachs Engagement für die Waldbronner Vereine.
Umrahmt wurde die Trauerfeier durch die Gesangvereine "Freundschaft" Busenbach und "Concordia" Reichenbach sowie das Gitarrenduo Armin Bitterwolf und Karl-Heinz Dörr von der Musikschule. Die Waldbronner Musikvereine verabschiedeten Martin Altenbach vor der Kirche mit dem von ihm geliebten "Badner Lied", Mitglieder des Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehr standen Ehrenwache am Sarg.
Pfarrerin Bettina Roller würdigte in persönlich gehaltenen Worten den Menschen Martin Altenbach. Der Verstorbene habe Spuren hinterlassen, betonte Waldbronns Bürgermeister, "sichtbare Spuren, aber auch Spuren in unseren Herzen". 1988 habe er sein Traumziel erreicht, Bürgermeister seiner Heimatgemeinde zu werden, nachdem er seit 1965 für die SPD dem Gemeindetrat angehörte. Sein Wirken in Waldbronn, in Ettlingen und im Kreistag wurde 1993 mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. Als er zum Ende seiner Dienstzeit 2001 Ehrenbürger von Waldbronn wurde, sagte Helmut Völkle: "Martin Altenbach war einer, der sich nicht wichtigmacht, dessen Wort aber Gewicht hat". Masino hob auch das europäische Engagement Altenbachs hervor, das sich in seinem Einsatz für die Waldbronner Partnerschaften und seinem Engagement für den Pamina-Raum manifestierte.

Den Sarg von Martin Altenbach trugen Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehr zu den Klängen des "Badner Lieds" aus der Kirche.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel ging auf Altenbach Arbeit im Kreistag ein, dem er bis wenige Stunden vor seinem Tod fast 42 Jahre ununterbrochen angehörte. Seit 1979 war er zweiter Vorsitzender des Kreistags und von 1979 bis 1989 auch Vorsitzender der SPD-Fraktion. Martin hatte wie kaum ein Zweiter Anteil an der Entwicklung des Landkreises und war als Mann der ersten Stunde an allen wichtigen Projekten beteiligt. Er habe Martin Altenbach als "einen Mann mit Überzeugungen" kennengelernt. Immer stand bei ihm die Sache im Vordergrund, nie die Person. So war er auch immer in der Lage Kompromisse zu schließen. Der Begriff vom "kommunalpolitischen Urgestein" traf auf Martin Altenbach in vollem Umfang zu. Bekannt war er auch für seinen Humor, seine Fröhlichkeit und Geselligkeit.
Für alle Vereine sprach Paul Deger, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Busenbacher Vereine. Die Waldbronner Vereine haben einen Freund und Förderer verloren, betonte Deger. Nach der Trauerfeier wurde Martin Altenbach seinem Wunsch entsprechend im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Busenbacher Friedhof zur letzten Ruhe gebettet.

[<< Übersicht]