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24.03.2002 Musikverein Harmonie Etzenrot: Frühlingskonzert

Viel Beifall und Lob ernteten die Etzenroter Musiker unter ihrem Dirigenten Michael Weber für ihr Konzert zum Frühlingsanfang.

Viel Beifall und Lob ernteten die Etzenroter Musiker unter ihrem Dirigenten Michael Weber für ihr "Konzert zum Frühlingsanfang".

Mit Swing in den Frühling

Musikverein "Harmonie" Etzenrot gestaltete musikalisch gelungenes Konzert

Swingend startete der Musikverein "Harmonie" Etzenrot in den Frühling. Im vollbesetzten Saal des Gesellschaftshauses konnte Vorsitzender Jürgen Götz unter den Zuhörern auch Bürgermeister Harald Ehrler, Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle und den Vorsitzenden des Blasmusikbezirks Albtal Steffen Neumeister begrüßen. Durch das Programm des Abends führte Ralf Wittmann.
Der musikalische Bogen des Konzerts spannte sich von der Klassik bis zur Moderne. Dabei reizte Dirigent Michael Weber geschickt die Möglichkeiten der Etzenroter Musiker aus. Mit seiner klaren und präzisen Zeichengebung führte er seine Musiker sicher durch die einzelnen Stücke und sorgte für ein spannungsvolles Musizieren.
Dem einleitenden "Türkischen Marsch" Ludwig van Beethoven folgte der "Slawische Tanz Nr. 8" von Antonin Dvorak. Der dem Tanz zu Grunde liegende "Furiant" lebte vom Tempo, das Michael Weber seinen Musikern vorgab, und vom Zwiegespräch zwischen den Holzbläsern, vor allem im langsameren Mittelteil, und dem Tutti des gesamten Orchesters. Der Spielfreude der Etzenroter Musiker kamen die "Filmerfolge" zupass, die Helmut Bernhard zu einem attraktiven Klangteppich verwoben hatte. Sie gab aber auch erste Gelegenheit, mit den Trompetern Steffen Dix und Frederick Wenzel einzelne Musiker solistisch zu präsentieren, die noch während des Stücks zu Recht Applaus einheimsen durften. Danach luden die Musiker mit der "Schönbrunner Polka" des zeitgenössischen Komponisten Alfred Bösendorfer zu einem Spaziergang im Polkaschritt durch den Schlosspark Schönbrunn ein.
Die Jugendspielgemeinschaft Etzenrot – Spielberg besteht nun schon im achten Jahr und ist aus kleinen Anfängen mittlerweile zu einem Orchester mit 34 jungen Musikerinnen und Musikern angewachsen. Unter der engagierten Leitung von Evelyn Bauer begannen sie mit "Slip and Slide", ließen im Glenn-Miller-Sound den Swing "Little Brown Jug" folgen und schlossen ihren Programmteil mit dem "Low Brass Boogie". Ohne Zugabe kamen die jungen Musiker allerdings nicht von der Bühne.
Den zweiten Teil seines Programms eröffnete das Blasorchester dann mit dem Julius Fucik – Marsch "Schneidig Vor". Danach aber hieß es dann "Swing ist In" und die Musiker und ihr Dirigent fühlten sich in diesem Metier hörbar wohl. "Frank Sinatra in concert" von Norbert Studnitzky war eine Hommage an den großen amerikanischen Sänger und Entertainer. Solistisch traten hier Steffen Dix und Dominic Martin, Trompete, und Ralf Axtmann, Posaune hervor.
"Springtime" von Rob Ares bescherte einen frühlingshaften Dialog zwischen der Soloposaune und dem Orchester, der in einen fröhlichen Swing mündete und Ralf Axtmann Gelegenheit gab, sein Können auf der Posaune zu zeigen. In den Bereich der Latino – Musik zielte dann "Mas Que Nada" von Jorge Ben, einem sehr schönen, schwungvollen Titel mit Stephan Gremsperger als Trompetensolist. Den Schlusspunkt unter ein insgesamt mehr als gelungenes Konzert setzten die Etzenroter Musiker mit "Perhaps Love", einer wunderschön gespielten Ballade von John Denver. Für den langanhaltenden Beifall bedankte sich das Blasorchester zunächst mit dem "Mussinan – Marsch" von Conrad Carl und, als Wiederholung, "New York, New York" aus der Frank – Sinatra – Hommage.

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