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06.06.2013 Hochwassereinsatz

Hochwassereinsatz im Albtal

Es war zwar kein Jahrhunderthochwasser, doch überflutet war die Straße zur Kläranlage

Der lang anhaltende Regen in den letzten Maitagen hat die Alb extrem ansteigen lassen. Dadurch wurden Teile des Campingplatzes Neurod von den Wassermassen bedroht. Der Betreiber hatte deshalb am Freitag 31.05.2013 gegen Mittag um Hilfe gerufen. Die durch die Feuerwehrleitstelle Karlsruhe alarmierte Feuerwehr Waldbronn hat nach kurzer Zeit bereits erste Sicherungsmaßnahmen eingeleitet, welche vom Betreiber und vom kommunalen Bauhof unterstützt wurden. Gegen das auf das Gelände eindringende Oberflächenwasser wurden zeitweise mehrere Tragkraftspritzen in Stellung gebracht und bis Samstag 01.06.2013 rund 30 Stunden von Mannschaften der drei Abteilungen im Schichtbetrieb eingesetzt.
Parallel zu dem Einsatz in Neurod kam es immer wieder zu Sekundäreinsätzen in den drei Ortsteilen. Wasser im Keller, Gully verstopft oder Geröll über der Fahrbahn waren die Einsatzstichworte. Ein ständig besetztes Führungshaus wurde im Gerätehaus Busenbach eingerichtet.

30 Stunden im Einsatz war die Feuerwehr Waldbronn im Einsatz, um mit Pumpen eine Überflutung des Campingstübles zu verhindern

Bürgermeister Franz Masino informierte sich vor Ort bei der Feuerwehrführung um Kommandant Peter Weißenborn über den Verlauf der Einsätze. Er hob abschließend hervor, dass insgesamt 280 Einsatzstunden von der Waldbronner Wehr absolviert wurden, die einige der Feuerwehrangehörigen an ihre Belastungsgrenze brachten. Waldbronns Bürgermeister machte aber auch deutlich, dass in Sachen Hochwasserschutz im Bereich dringend etwas geschehen müssen. Durch Starkniederschläge im oberen Albtal oder in Seitentälern könne jederzeit wieder solch eine Situation entstehen.
Am Samstag besuchten trotz aller Einsatzbelastung zahlreiche aktive Wehrleute noch die kirchliche Hochzeit eines Feuerwehrkameraden und wünschten ihm und seiner Frau alles Gute für den gemeinsamen Lebensweg. Als in Laufe des Samstagnachmittags der Regen aufhörte, konnten gegen 18 Uhr die Einsätze beendet werden. Aufgehoben wurde auch die Bereitschaft im Führungshaus.

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