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11.05.2013 FFW Waldbronn: Jahreshauptversammlung

Gemeinsame Wehr wird angestrebt

25 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr: (von links) Kommandant Peter Weißenborn, Thorsten Huck und stellvertretender Kreisbrandmeister Jürgen Bordt


Jahreshauptversammlung hatte die Freiwillige Feuerwehr Waldbronn. 102 Einsätze, 8 weniger als im Vorjahr, mit 1036 Einsatzmannstunden hatte die Wehr 2012 zu bewältigen. Darunter waren 16 Brandeinsätze.
Interessant waren die Ausführungen zur Zukunft der Waldbronner Wehr, wie sie bei Ortskommandant Peter Weißenborn und Bürgermeister Franz Masino deutlich anklangen. Danach soll in Waldbronn eine gemeinsame Wehr mit gemeinsamer Führung und gemeinsamem Gerätehaus entstehen. Der Feuerwehrausschuss fasste bereits die Grundsatzentscheidung für ein gemeinsames Feuerwehrdomizil. In einem ersten Schritt sind die Übungen der Abteilungswehren für alle Feuerwehrleute aus Waldbronn offen. Außerdem wird die Gemeinde die Stelle eines Feuerwehrkommandanten feuerwehrintern ausschreiben.
Ortskommandant Peter Weißenborn erklärte die Themen neues Gerätehaus, Nachwuchsgewinnung und Verbesserung des Probenbesuchs zu zentralen Themen für die Zukunft. 2012 wurden 92 Unterrichts- und Übungseinheiten durchgeführt. Sorgen bereite der mangelnde Probenbesuch. 106 Aktive zähle derzeit die Waldbronner Wehr, darunter 9 Frauen. Die Alterswehr hat 23 Mitglieder. Zum Abschluss seines Berichts streifte Weißenborn noch die Neuanschaffungen für die Wehr.

Beförderungen bei der Feuerwehr Waldbronn: (von links) Peter Weißenborn, Thorsten Huck, Tobias Müller, Marco Huck, Bürgermeister Franz Masino


Oliver Bugge gab einen Bericht über die Aktivitäten der Brandschutzgruppe in Schulen und Kindergärten. 23 aktive Atemschutzgeräteträger habe derzeit die Waldbronner Wehr, so Jonathan Ochs. An ihnen hänge es heute oft, ob ein Einsatz erfolgreich verlaufe. Auch er appellierte an alle, die angebotenen Ausbildungen zu ihrer eigenen Sicherheit und der ihrer Kameraden besser zu besuchen.
Über das Geschehen des Jahres 2012 informierte Schriftführer Ralf Anderer, dessen Bericht von Georg Blöth verlesen wurde. Blöth ist bisher auch Jugendleiter, hier wird aber ein Nachfolger gesucht, gab bekannt, dass die Jugendwehr derzeit 41 Mitglieder habe, in die aktive Wehr konnten 5 übernommen werden. Angeboten wurden 160 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 110 Stunden allgemeine Jugendarbeit. Blöth gab auch einen Überblick über die Kassenlage der Waldbronner Wehr.
Für Bürgermeister Franz Masino war es wichtig, dass alle Aktiven gesund von den Einsätzen zurückkamen. Um dem personellen Engpass bei Tageseinsätzen entgegenzuwirken, werde die Gemeinde ab September 8 aktive Feuerwehrleute in Bauhof, Gärtnerei und bei den Wasserwerken einstellen. Den notwendigen Rahmen für eine schlagkräftige Wehr müssten aber alle gemeinsam schaffen. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Bordt lobte die Gedanken über die Struktur der Wehr. Grußworte für den Polizeiposten Waldbronn sprach Thomas Gutmann.
Mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre wurde Reichenbachs Abteilungskommandant Thorsten Huck ausgezeichnet, der im weiteren Verlauf auch zum Hauptbrandmeister befördert wurde. Löschmeister darf sich ab sofort Marco Hucken, Tobias Müller erhielt die Beförderungsurkunde zum Brandmeister.

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