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08.05.2013 Anne Frank Schule Comenius Projekt

Anne-Frank-Schule beim Comenius-Treff in Italien

Waldbronner Lehrer-Schüler-Delegation vor dem Kolloseum in Rom

''The wealth and power are in partnerships, are not in differences'' (Reichtum und Kraft liegen in Partnerschaften und nicht in Trennung). Eine praktische Umsetzung dieses Comenius-Mottos erlebte jetzt eine achtköpfige Schüler-Lehrer-Delegation der Anne-Frank-Schule in Frosinone, einer Kleinstadt 90 Kilometer südöstlich von Rom.
Hier fand das sechste und letzte Meeting des zweijährigen Projektes statt, das zwischen 2011 und 2013 Schüler und Lehrer von "Primary schools“ aus sechs europäischen Nationen (Frankreich, Spanien, Griechenland, Italien, Nordirland und Deutschland) zusammen führte. Ziel war es, Motivation, Interesse und Freude am Kennenlernen anderer Nationen zu wecken. Dies kam zunächst beim "Eurofestival“ zum Ausdruck, als im "Palazetto dello Sport“ 35 Lehrer und etwa 100 Schüler aus den sechs Ländern landestypische Lieder und Tänze und anschließend in gemischten Gruppen sportliche "Spiele ohne Grenzen“ durchführten. Die Waldbronner Abordnung, bestehend aus fünf Werkrealschülern der Kl. 5 – 7 sowie drei Lehrern, bot hierbei das Lied "Kleine Europäer rücken immer näher“, den oberbayrischen Tanz "Siebensprung“ und – gemeinsam mit den Schülern aus Bilbao (Spanien) - einen Disco-Tanz dar, welchen letztere beim Besuch in Waldbronn im September 2012 erlernten. Im gemeinsamen Finale aller Schüler ertönte der beeindruckende Song "We are children of Europe“.
Eine ausgiebige Schulbesichtigung der "Quatro Instituto comprensivo Frosinone“ und Unterrichtshospitationen durch Lehrer sowie gemeinsame Malaktionen der Schüler zum Thema Europa  waren Bestandteil des zweiten Tages.

Abschluss des "Eurofestivals" mit dem Song "We are children of Europe"


Das Comenius-Projekt sieht auch gemeinsame Erkundungen der Umgebung vor, was mit allen Teilnehmern bei zwei unterschiedlichen Tagesausflügen umgesetzt wurde: So führte eine Busreise mittwochs ans Mittelmeer, wo im bekannten Badeort Sperlonga vormittags die "Tiberius-Grotte“ und Ausgrabungen aus der Römerzeit besichtigt werden konnten und nachmittags das Baden am Meeresstrand allen Kindern und Jugendlichen besondere Freude bereitete.
Der zweite Ausflugstag an Christi Himmelfahrt, in Italien kein Feiertag, war dann der Hauptstadt Rom gewidmet. Hier konnte die internationale Schüler-Lehrergruppe zunächst den Vatikanstaat besuchen (u.a. Petersdom), bevor dann nachmittags eine Führung im Kolloseum die theoretischen Vorkenntnisse aus dem Geschichts- bzw. Religionsunterricht veranschaulichte. Die Besichtigung weiterer Sehenswürdigkeiten und eine einstündige Shoppingtour in der "Ewigen Stadt“ rundeten diesen Ausflugstag ab, der für die Lehrer mit einem geselligen Abschlussabend endete, bei welchem auch Gastgeschenke ausgetauscht wurden. Immer wieder wurde seitens der Schüler, welche in privaten Familien untergebracht waren, die große Gastfreundschaft und Herzlichkeit der temperamentvollen Italiener gelobt.
Selbstverständlich wurden auch E-mail-Adressen und Handy-Nummern ausgetauscht und durchweg der Wunsch nach einer privaten Fortsetzung der Kontakte geäußert, was letztendlich auch im Sinne dieses "Lifelong-Learning-Programmes“ im Hinblick auf ein vereintes Europa ist.

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