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25.04.2013 Workshops zum Flächennutzuingsplan

Workshop zum Flächennutzungsplan

In die Fortschreibung des Flächennutzungsplans führte beim Workshop im Kulturtreff Heike Dederer ein. Sie ist Leiterin der Planungsstelle des Nachbarschaftsverbands Karlsruhe

Der dritte Workshop des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans fand im Kulturtreff Waldbronn statt. Dabei wurden die Teilnehmer von Bürgermeisterstellvertreterin Erika B. Anderer begrüßt, die auch die Gelegenheit nutzte, Waldbronn näher vorzustellen. Nach Jahren des Sparens könne Waldbronn heute in eine gute Zukunft blicken. In die Agenda des Abends führte Frank Buchholz vom "team ewen" ein.
Konkret ging es um die Neuausweisung von Gewerbegebieten in den Gemeinden Marxzell, Karlsbad und Waldbronn sowie in den Bergdörfern des Karlsruher Stadtgebiets. Durch ein konstruktives Miteinander sollen bei den insgesamt vier Workshops die Prioritäten und Interessen der einzelnen Mitglieder des Nachbarschaftsverbands herausgearbeitet und falls möglich auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden.
In den Prozess der Fortschreibung führte Heike Dederer ein, Leiterin der Planungsstelle des Nachbarschaftsverbands Karlsruhe. Sie betonte, dass der Flächennutzungsplan am Ende von der Verbandsversammlung beschlossen werden müsse. Allerdings müsse er eine reelle Chance bestehen, dass er durch das Regierungspräsidium Karlsruhe anerkannt werde. Es gebe aber bei der Fortschreibung Spielraum. In diesem Zusammenhang warb Dederer geradezu für die Bildung interkommunaler Gewerbegebiete. Dabei sieht Dederer drei mögliche Standorte für solche interkommunalen Gebiete, unter anderem beim Industriegebiet im Karlsbader Ortsteil Ittersbach oder im Gewann "Im Steinig" an der Autobahn.
Laut dem Gutachten des Nachbarschaftsverbands gibt es in Waldbronn einen Bedarf für gut drei Hektar neuer Gewerbegebiete. Wahrscheinlich werde es am Ende auf eine Erweiterung des Gebiets „Fleckenhöhe“ hinauslaufen, vermutet Rechtsamtsleiter Harald Irion. Eigentlich liebäugle die Gemeinde mit einem Gewerbegebiet in Neurod, doch die Chancen dafür schätzt Irion wegen der umweltschützerischen Bedenken als eher gering ein.

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