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14.04.2013 8. Waldbronner Musikpreis

8. Waldbronner Musikpreis ging nach Sulzburg

Groß war der Andrang auf der Bühne, als die meist jugendlichen Solisten, Duos oder Ensembles ihre Urkunden und Preise erhielten.


Akkordeonklänge beherrschten am Wochenende die Albert-Schweitzer-Schule in Waldbronn. AccoMusica hatte zum achten Mal den Waldbronner Musikpreis ausgeschrieben, der alle drei Jahre vergeben wird und vor 25 Jahren erstmalig stattfand. Preisträger in diesem Jahr war das Konzertorchester des Handharmonikaclubs Sulzburg unter der Leitung von Michael Huck. Sulzburg liegt im südlichen Schwarzwald.
Viel Arbeit hatten im Vorfeld die Aktiven von AccoMusica zu leisten. Ausschreibungen mussten verschickt, eingehende Meldungen sortiert, eingeordnet und zuletzt Pläne für das Wertungsspiel erstellt werden. Hier hatten Thomas Lehmann, zuständig für die Organisation, und Uwe Müller, bei dem die Gesamtleitung lag, mit ihren Teams alle Hände voll zu tun. Die Meldungen kamen nicht nur aus der Region, sondern aus dem gesamten süddeutschen Raum bis nach Oberstdorf und Neu-Ulm. Mit knapp 600 Teilnehmern kamen so viele wie nie zuvor.

Gute Leistungen boten die Solisten, Duos, Ensembles und Orchester beim 8. Waldbronner Musikpreis, auf unserem Bild das Jugendorchester aus Großbottwar-Oberstenfeld.

Die rege Teilnahme, so vermuteten die Verantwortlichen, sei einmal auf das bevorstehende Akkordeonfestival in Innsbruck zurückzuführen, wo einige renommierte Orchester die Gelegenheit wahrnahmen, um nochmals für den Ernstfall zu proben. Ein zweiter Grund ist sicher, dass es sich bei den Akkordeonisten herumgesprochen hat, dass AccoMusica in Waldbronn einen guten Wettbewerb organisiert.
Geboten wurde bei den Wertungsspielen in den einzelnen Schwierigkeitsstufen Akkordeonmusik auf teilweise höchstem Niveau. Insgesamt, so die Einschätzung von Uwe Müller, war das musikalische Niveau sehr hoch. Bewertet wurden die Aktiven von hochkarätigen Wertungsrichtern. Zu ihnen zählten in diesem Jahr Hedy Stark-Fussnegger, Vizepräsidentin des Deutschen Harmonika-Verbands, Silke D'Inka, Dirigentin des Akkordeon-Landesjugendorchesters Baden-Württemberg, die auch als Komponisten hervorgetretenen Wolfgang Pfeffer und Stefan Hippe, sowie Volker Rausenberger aus Freiburg.
Die Spannung vor der Preisverleihung war fast greifbar als Thomas Lehmann und Uwe Müller nach einem Grußwort von MdB Axel Fischer die Ergebnisse der Wertungsrichter bekanntgaben sowie Urkunden und Pokale verliehen.

Bei der Preisverleihung zum 8. Waldbronner Musikpreis: (von links) Thomas Lehmann (AccoMusica), eine Vertreterin des Mannheimer Akkordeonensembles, Michael Nagel (Harmonika-Spielring "Platte" Wiernsheim, Erika Anderer, Michael Huck (Harmonikaclub Sulzburg) und Uwe Müller (AccoMusica).

Den Waldbronner Musikpreis, gestiftet von der Gemeinde Waldbronn und mit einem Geldpreis versehen, verlieh Bürgermeisterstellvertreterin Erika B. Anderer an Michael Huck, den Dirigenten des Handharmonikaclubs Sulzburg. Sie gratulierte allen Teilnehmern zu den gezeigten Leistungen. Wie Uwe Müller ergänzte, sei es damit noch keinem Verein gelungen, diesen Preis zweimal zu erringen.
Die Sieger bei den Orchestern in der Höchststufe: 1. Handharmonikaclub Sulzburg, 47 Punkte, Akkordeon-Orchester Wiesbaden, 45 Punkte; 3. Akkordeon-Orchester Grenzach, 44 Punkte; alle mit dem Prädikat "Hervorragend".

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