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30.03.2013 Osterfeuer entzündet

Symbol für den Sieg Christi über den Tod

Vor der Busenbacher Pfarrkirche St. Katharina entzündete Pfarrer Herbert Kraft am geweihten Osterfeuer die Osterkerze, ehe sie in die dunkle Kirche getragen wurde.


Wie in allen Gemeinden der Seelsorgeeinheit Karlsbad-Waldbronn feierten die katholischen Christen auch in der Waldbronner Pfarrei St. Katharina die Osternacht. Der gut besuchte Gottesdienst in Busenbach, den der aus Reichenbach stammende Pfarrer i.R. Herbert Kraft hielt, begann mit dem Entzünden des Osterfeuers vor der Pfarrkirche St. Katharina durch Stephan Steppe, der diesen Dienst seit 30 Jahren versieht, wie Pfarrgemeinderatsvorsitzender Herbert Heckenbach vor der Zeremonie anerkennend feststellte.
Das Osterfeuer ist uralter Brauch. Nach der Weihe wird an ihm die Osterkerze entzündet, die dann in feierlicher Prozession mit dem dreimaligem Ruf "Licht Christi" in das noch dunkle Gotteshaus getragen wird. An der Osterkerze entzünden die Gottesdienstbesucher ihre mitgebrachten Kerzen, so dass es in der Kirche immer heller wird. Die Osterkerze brennt von nun an in allen Gottesdiensten bis Christi Himmelfahrt.
Der Gottesdienst beginnt mit einem Lobgesang auf die Osterkerze und Lesungen aus dem Alten Testament. Die Antwortpsalme wurden von Günter Bauer und Bernhard Mai im Wechsel mit der Gemeinde gesungen. Mit dem Gloria wird das Kirchenschiff hell erleuchtet, die Glocken beenden ihr dreitägiges Schweigen und die Orgel setzt jubelnd ein zum Zeichen, dass Christus auferstanden und die Trauerzeit zu Ende ist.
An das Osterevangelium knüpfte auch Pfarrer Herbert Kraft in seiner Predigt an. Frauen wurde als ersten mitgeteilt, dass Christus auferstanden ist. Dies habe sicher auch seinen Grund darin, dass Frauen über eine größere religiöse Aufnahmefähigkeit verfügten als Männer. Er ermunterte deshalb besonders die Frauen, sich von den Frauen im Osterevangelium inspirieren zu lassen und die Frohbotschaft zu verkünden.
In der Osternacht wird auch das neue Taufwasser geweiht. Dazu wird die Allerheiligen-Litanei gesprochen und das Taufversprechen erneuert, ehe die eigentliche Eucharistiefeier beginnt.

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