Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.626.089

Volltextsuche



 

23.02.2013 12. Lionsbasar

12. Lions-Basar mit großem Warenangebot

Groß war auch in diesem Jahr wieder der Andrang, als der 12. Basar des Lions-Club Waldbronn im Waldbronner Kurhaus seine Tore öffnete.


Beifall brandete auf, als Alfons Zschockelt am Abend das Ergebnis des 12. Lions-Basars mit 19.500 Euro bekanntgab, lag es doch um 2.300 Euro über dem Vorjahr und war das beste Ergebnis überhaupt, das bei den bisherigen Lions-Basaren erzielt wurde. In dem riesigen Angebot unter dem Motto "Gebrauchtes, Nostalgisches, Witziges, - einfach Schönes" war fast alles vertreten. Bereits lange vor 9 Uhr drängten sich Käufer und Liebhaber vor dem Saal und warteten auf die Öffnung der Türen.
Offiziell eröffnet wurde der Basar durch Lions-Präsident Carlheinz Löschner, der seine Grußworte noch vor den Saal verlegt hatte, und durch Waldbronns Bürgermeister Franz Masino danach im Saal. Derweil stürmten die Besucher förmlich den Saal und in den Gängen gab es fast kein Durchkommen mehr, obwohl in diesem Jahr erstmals die gesamte Bühne Verkaufsfläche war und auch das Bistro wie im vergangenen Jahr ins Foyer ausweichen musste, wo sich erschöpfte Basar-Besucher bei Kaffee und Kuchen erholen konnten.
Stolz war Alfons Zschockelt vom Lions-Club auf einige besondere Stücke im Angebot. So wartete ein altes Spinnrad ebenso auf Liebhaber wie ein Seidengobelin oder zwei echte Perserbrücken. Besonderheiten waren altes Geschirr, darunter Rosenthal-Teller mit Blumenmotiven von Loki Schmidt oder 16 Bauernteller mit Bildern von Franz Defregger, die gemeinsam mit einem Kunstband über diesen Maler angeboten wurden und auch ihre Liebhaber fanden.

Gesucht und geprüft wurde auch an den gut sortierten Tischen mit Textilien und Accessoires.

Viele Lionsmitglieder sind von den ersten Basaren an im Kurhaus dabei. So Waldbronns Ehrenbürger Helmut Völkle, der bei Damenoberbekleidung berät, Preise nennt und mit den Besuchern auch um den endgültigen Preis handelt, feilschen heißt das für gewöhnlich bei einem Basar. Anprobiert wird oft zwischen den Kleiderständern. Ebenfalls von Anfang an dabei ist Klaus Kaiser auf der anderen Saalseite. Er preist Herrenoberbekleidung an. Warum? "Das hat sich so ergeben, auch weil ich mich etwas in Größen und Qualitäten auskenne", meint er schmunzelnd. In diesem Jahr, und das ist an allen Ständen zu erfahren, habe man enorm viel Ware. Das zeige sich an der Anzahl der Kleiderständer bei der Herrenoberbekleidung. Fünf reichten bisher, jetzt waren acht nötig, um die teilweise hochwertige Ware unterzubringen.
Um den Preis gefeilscht und gekauft wurde viel. Annette Ochs aus Waldbronn erstand ein Bild, "einfach so von früher etwas", wie sie sagt. Sie ist Stammkunde beim Basar, hat oft schon Schmuck oder auch Hüte für Fasching erworben. Zum ersten Mal auf dem Lions-Basar ist Thomas Kühnl aus Marxzell. Er sucht gezielt Gegenstände, die er als Naturpädagoge einsetzen kann und liebäugelt mit einer kleinen Trommel. Hildegard Bitsch aus Waldbronn war schon mehrmals auf dem Basar. Meist suche sie nach schönem Geschirr und auch in diesem Jahr wurde sie fündig. Spiele und Bücher sucht dagegen die kleine Lena und präsentiert stolz ihre Einkaufstasche.
Das Schöne dabei ist, dass alle zum Verkauf angebotenen Artikel dem Waldbronner Lions-Club für diesen Basar geschenkt wurden und so der Erlös ohne Abzüge der Lions-Hilfe zugutekommt. Und was am Tag nicht verkauft wird, oder auch Artikel, die den Qualitätsansprüchen von Lions nicht mehr entsprechen, wandern nicht auf den Müll, sondern gehen direkt an die Diakonie in Karlsruhe.

[<< Übersicht]