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19.01.2013 Neujahrsempfang bei St. Wendelin Reichenbach

Veränderungen in Seelsorgeeinheit

Gut besucht war der Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde St. Wendelin Reichenbach, im Vordergrund der scheidende Vorsitzende Hubert Kuderer, dahinter sein Stellvertreter Günter Geisert.

Die Zukunft der Seelsorgeeinheit Karlsbad-Waldbronn (SEWK), in die die katholische Pfarrgemeinde St. Wendelin Reichenbach eingebunden ist, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Neujahrsempfangs der Pfarrgemeinde. Pfarrer Torsten Ret konnte dazu nach dem Gottesdienst viele Gemeindemitglieder aus Waldbronn den umliegenden Gemeinden begrüßen, unter ihnen auch Bürgermeister Franz Masino und zahlreiche ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter aus der gesamten SEWK. Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch das Streich-Duo Clara Zschocke und Lutz Bartberger.
In seinem Ausblick bis 2015 stellte der Pfarrer fest, dass viele Verantwortliche inzwischen so gut vernetzt seien, dass die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gemeinden wachse. Es gelte jetzt eine Pastoralkonzeption zu erstellen, die Antwort gebe auf die Fragen: Wer sind wir? Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Ret streifte dabei die personelle Situation in der SEWK. Bis 2015 wirke zwar Pfarrer Stephan Köppl als Kooperator in der Seelsorgeeinheit, doch sei bis heute die Stelle von Christian Richter nicht besetzt.

Pfarrer Torsten Ret (am Rednerpult und das alte und neue Führungsteam des Pfarrgemeinderats: (ab 2. v. links) Hubert Kuderer, Gabi Seiberlich, Martina Becker, Klaus Schwab und Günter Geisert.

2015, blickte der Pfarrer voraus, werde in der Seelsorgeeinheit ein einheitlicher Pfarrgemeinderat gewählt. Er ersetze die bisherigen Gremien in den Pfarreien und auch den "Gemeinsamen Ausschuss". In Reichenbach ziehen sich die beiden Vorsitzenden Hubert Kuderer und Günter Geisert von ihren Ämtern zurück. Ihre Positionen werden von einem Viererteam mit Gabi Seiberlich, Martina Becker, Jürgen Becker und Martin Schwab übernommen.
Die erste Amtshandlung der neuen Vorsitzenden Gabi Seiberlich waren Dankesworte an Hubert Kuderer, der 18 Jahre und mit vier Pfarrern Pfarrgemeinderatsvorsitzender war. Sie würdigte das Wirken Kuderers für die Pfarrgemeinde. In seine Zeit als Vorsitzender fielen Baumaßnahmen wie die neue Orgel, Sanierung Kirchendach, Kirchendecke und Pfarrhof, Umbau und Erweiterung von Pfarrhaus und des Pfarrzentrums Ernst Kneis sowie der Neubau des Kindergartens St. Elisabeth an der Albert-Schweitzer-Schule.
Kuderer selbst begründete seinen Rückzug. In der Mitte der Wahlperiode wolle er den Vorsitz übergeben, um seiner Nachfolgern Zeit zur Einarbeitung zu geben. Leo Oechsler, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses, betonte, dass 2015 aus diesem Gremium der neue Pfarrgemeinderat werde. Er erinnerte an erste Treffen zur Weiterentwicklung der Seelsorgeeinheit 2002 und an die 2004 geschlossene Kooperationsvereinbarung. Hubert Kuderer sei einer der "Aufbaupioniere" der SEWK gewesen.

Seit 50 Jahren stellt Franz Becker mit einer Gruppe von Helfern den Christbaum in der Kirche


Geehrt wurde Franz Becker. Er gehörte vor 50 Jahren zu einer Gruppe von Kolpingsbrüdern, die von Dekan Karl Walter den Auftrag erhielten, jährlich den Christbaum in der Kirche zu stellen. Diese Aufgabe erfülle Franz Becker noch heute, wie Klaus Schwab sagte. Mit Gesprächen und Bildimpressionen von Andreas Knopf klang der Neujahrsempfang aus.

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