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05.01.2013 Freundeskreis Tuberöse Sklerose

Freundeskreis Tuberöse Sklerose half

6.570 Euro erhielt der Verein "Tuberöse Sklerose". Unser Bild entstand bei der Spendenübergabe im Beisein der Mitglieder des Freundeskreises mit (1. Reihe von links): Ursula Bugger, Waltraud Scheibl, Irene Csernalabics und Uschi mit ihrem von der Krankheit betroffenen Sohn Ralf

Vor mehreren Jahren hat sich in Waldbronn der "Freundeskreis Tuberöse Sklerose" gebildet, der die Waldbronnerin Uschi Reiser beim Kampf gegen die Krankheit unterstützt. Der Sohn von Uschi und Dietmar Reiser leidet an Tuberöser Sklerose (TS). Uschi Reiser engagiert sich als Schatzmeisterin im Bundesverband des Selbsthilfevereins "Tuberöse Sklerose". Der Freundeskreis, in dem sich Verwandte, Bekannte und Freude zusammengefunden haben, hat es sich zum Ziel gesetzt, den Kampf gegen diese Krankheit zu unterstützen.
So organisierten die Mitglieder des Freundeskreises im Oktober zum vierten Mal ein Herbstfest im Busenbacher Pfarrheim, das ihnen von der Kirchengemeinde kostenlos überlassen wurde. Aber auch der ortsansässige Edeka-Markt trug zum Erfolg bei. Für die Einkäufe des Freundeskreises stellte er keine Rechnung. Auch bundesweit findet das Herbstfest inzwischen Beachtung, denn mit Angelika Kodat aus Recklinghausen schaute nicht nur die stellvertretende Bundesvorsitzende in Waldbronn vorbei, sondern in Personalunion auch die Präsidentin des neu gegründeten Selbsthilfevereins "Tuberöse Sklerose Europa".
Auch beim Nikolausmarkt im Rathausmarkt war der Freundeskreis mit einem Stand vertreten. Dankbar zeigte sich Organisator Gerd Bugger vom Freundeskreis, dass der Stand gut besucht wurde.
Aus beiden Aktivitäten übergab der Freundeskreis jetzt den Erlös von 5000 Euro an Uschi Reiser. Wie in den Jahren zuvor hat Brigitte Bugger wieder Strickwaren und Handarbeiten angefertigt und zu Gunsten des Selbsthilfevereins verkauft. Aus dieser Aktion kamen weitere 1570 Euro zusammen, die sie jetzt ebenfalls an Uschi Reiser übergab. Wie sie bei der Übergabe sagte, plane sie die Gründung eines Handarbeitskreises, um die Hilfe für TS in einen größeren Rahmen zu stellen.
Uschi Reiser berichtete glücklich über einen Erfolg des Selbsthilfevereins. Aus Spendengeldern konnte die Forschung unterstützt werden, um ein Medikament speziell für TS-Erkrankte zuzulassen. Als einer der Ersten erhalte ihr Sohn Ralf nun dieses Medikament, da bei ihm die Krankheit "lebensbedrohlich fortgeschritten" sei und das Medikament den Tumor zurückbilden könne.

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