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08.12.2012 Theater und Ehrungen

Ehrungen und Theater beim GV Busenbach

25 und 40 Jahre aktive Sänger und neue Ehrenmitglieder: (v. links) Raimund Hutt, Vorsitzender Martin Vogel, Klaus Huck, Dieter Mergl, Hubert Vogel und Franz Becker von der Sängergruppe Albtal

Mit Theater und Chorgesang gestaltet der Gesangverein "Freundschaft" Busenbach jedes Jahr einen vorweihnachtlichen Abend. Dabei ehrt er langjährige Sänger. Umrahmt werden die Ehrungen immer durch eine der Chorgruppen des Vereins, in diesem Jahr durch den Chor "Joyful" unter der Leitung von Matthias Hammerschmidt.
Franz Becker von der Sängergruppe Albtal ehrte anschließend Raimund Hutt für 25 Jahre mit der Silbernen Ehrennadel des Badischen Chorverbands. Die Goldene Ehrennadel mit Urkunde erhielten Klaus Huck, Dieter Mergl und Hubert Vogel. Sie sind seit 40 Jahren aktive Sänger und wurden dafür von Busenbachs Vorsitzendem Martin Vogel auch zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Szene aus "Opa wird 70" mit (von links) Daniel Bauer, Nicole Becker, Helga Müller, Michael Welker und Ralf Bauer

Seit vielen Jahren schon unterhält die Theatergruppe des Gesangvereins "Freundschaft" Busenbach in der Vorweihnachtszeit mit einem dreiaktigen Schwank, in diesem Jahr "Opa wird 70" von Erich Koch. Auch in diesem Jahr wurde zweimal gespielt, um die Nachfrage befriedigen zu können und beide Vorstellungen waren bis auf wenige Plätze ausverkauft.
"Opa wird 70" ist wie alle Schwanks gestrickt, das heißt, die Handlung ist zwar vorhersehbar, aber die Darsteller füllten ihre Rollen sehr zum Vergnügen der Zuschauer ohne Ausnahme mit Spielfreude und Witz.
Ausgangspunkt ist der Tag vor Opa Ottos Geburtstag, an dem er auf die Idee verfallen war, einen Junggesellenabschied im "Ochsen" zu feiern. Diesen Opa Otto spielte Ralf Bauer mit sicherem Instinkt für Pointen. Er ist zugleich Regisseur und Motor der Theatergruppe, der selbst zum 30. Mal als Schauspieler auf der Bühne stand.
Das Stück setzt am Morgen danach mit dem großen Katzenjammer ein. Otto hat einer Bardame eine Weltreise versprochen, weiß aber nichts mehr davon, ebenso wie Schwiegersohn Fritz, den Daniel Bauer mit viel komödiantischen Lichtern versah. Er hat gleich das ganze Haus an einen Russen verzockt. Ottos Ehefrau Erna, mit hintergründigem Witz gespielt von Helga Müller, erscheint immer zum falschen Zeitpunkt und entdeckt Opa in, wie sie meint, immer neuen verfänglichen Situationen.

Szene aus dem Schwank "Opa wird 70" mit (v. links) Daniel Beuer, Helga Müller, Hubert Vogel, Ralf Bauer, Johanna Henke, Georg Vogel, Michaela Vogel und Michael Welker


Herrscherin im Hause ist aber Opas Tochter Hilde, der Nicole Becker resolutes, zupackendes Profil gab. Ihre trocken abgefeuerten Pointen zündeten immer. Dann ist da noch die etwas alkoholsüchtige Nachbarin Wilma, bewährt in solchen Rollen ist Johanna Henke, die ständig auf der Suche nach Hochprozentigem für einen Kuchen ist.
Einen aberwitzigen Plan denkt sich Opa schließlich aus, um aus dem ganzen Schlamassel herauszukommen. Eine Scheinhochzeit muss her mit Fritz und dessen Sohn Tom als Braut. Michael Welker machte dabei im weißen Hochzeitskleid eine durchaus gute Figur. Getraut wurden sie von Bürgermeister Hahn, dem Hubert Vogel gewohnt komisches Profil gab. Aber auch er kam nicht ganz ungeschoren davon, entpuppte sich die vermeintliche Bardame Rosi, verführerisch gespielt von Michaela Vogel, doch als seine uneheliche Tochter, die sich in Tom verliebt hatte. Nachdem sich dann auch Wilma und Goran Zola, Georg Vogel mit ganz viel russischer Seele, über den Alkohol gefunden hatten, stand einer allgemeinen Versöhnung nichts mehr im Wege.
Langer Beifall dankte allen Akteuren, in den auch Bernd Vogel (Bühnenbild), Doris Vogel (Maske), Arno Neumaier (Souffleur) und Wolfgang Höfele (Tontechnik) mit einbezogen waren.

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