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04.12.2012 Helmut Völkle und Josef Manz verabschiedet

Helmut Völkle und Josef Manz verabschiedet

Verabschiedungen bei der Kurverwaltung: (v. links) Bürgermeister d Kurdirektor Franz Masino, Helmut Völkle, Josef Manz und Beiratsvorsitzende Marianne Müller

Verabschiedungen bei der Kurverwaltung: (v. links) Bürgermeister d Kurdirektor Franz Masino, Helmut Völkle, Josef Manz und Beiratsvorsitzende Marianne Müller

Aus ihren Ämtern bei der Kurverwaltung verabschiedet wurden Helmut Völkle und Josef Manz. Beide haben seit fast 25 Jahren die Geschicke der Waldbronner Einrichtung an maßgeblicher Stelle mitbestimmt, wie Bürgermeister und Kurdirektor Franz Masino in der jüngsten Sitzung des Beirats ausführte.
Helmut Völkle habe sich in dieser Zeit als Bürgermeisterstellvertreter, als stellvertretender Geschäftsführer der Kurverwaltung und als Gründer der Waldbronner Rheuma-Liga für den Kurort eingesetzt. Die Gemeinde habe ihm auch dafür die Ehrenbürgerwürde verliehen. Josef Manz begleitete in diesen Jahren die Kurverwaltung als Prokurist mit seinen fundierten Finanzkenntnissen.
"Es gab viel zu entscheiden in diesen Jahren", sagte Masino. Er erinnerte an den Bau des Thermalbads und an Erweiterungen und Sanierungen sowie an die Eröffnung des Eistreff. Helmut Völkle und Josef Manz sprachen die kurörtliche Entwicklung Waldbronns an und dankten für das gute Miteinander.

Gesellschaftshaus wieder verpachtet
Nach dem Ausscheiden des bisherigen Pächters wird das Gesellschaftshaus Etzenrot seit dem 1. November unter dem Namen "Toscana" von Maria Stella Pitussi weitergeführt. Hartmut Karle von der Kurverwaltung informierte, dass Restaurant mit kleinem Saal, die Wohnung und die Kegelbahn verpachtet wurden, nicht aber der große Saal. Das Restaurant sei an sechs Wochentagen geöffnet. Das Nebenzimmer könne aber weiterhin von Vereinen nach Absprache mit der Pächterin kostenfrei genutzt werden, wobei aber klar sei, dass die Bewirtung wie bei anderen Nebenzimmern auch über das Restaurant erfolgen müsse.
Der große Saal wird durch die Kurverwaltung vermietet. Hierfür wurde ein Gebührenverzeichnis analog zum Kurhaus Waldbronn verabschiedet. Danach kostet der Saal bei Vermietungen bis zu 4 Stunden 300 Euro, jede weitere Stunde schlägt mit 70 Euro zu Buche, ab 8 Stunden werden einheitlich 500 Euro fällig. Über die Wintermonate wird pro Tag ein Heizzuschlag von 90 Euro erhoben. Lautsprecher und Übertragungsanlage einschließlich 2 Mikrofonen schlagen mit 20 Euro zu Buche. Nach kurzer Aussprache, es ging um die Anmietung des kleinen Saals durch Vereine, stimmten die Beiräte einstimmig zu.

Neue Preise bei Freibadkooperation
Erhöhen werden sich die Eintrittspreise im Freibad. Der Beirat stimmte damit einem Antrag der Freibadkooperation zu. Danach steigen die Tageskarten für Erwachsenen um 30 Cent auf 3,80 Euro. Um 3 Euro höher liegen ab 2013 die Jahreskarten für Erwachsene (62 Euro) und für Jugendliche (35 Euro). Um 5 Euro erhöhen sich auch die Familienkarten. Sie kosten im Vorverkauf je nach Anzahl der darauf eingetragenen Personen zwischen 73 und 95 Euro kosten, im regulären Verkauf ab 1. Mai liegen die Preise dann zwischen 81 und 105 Euro. 
Bei den Altersgruppierungen bleibt es dabei, dass Kinder bis 6 Jahre keinen Eintritt zahlen. Zu Kindern und Jugendliche zählen alle bis 18 Jahre. Bis 21 Jahre, nicht mehr wie bisher bis 27, gilt dieser Tarif für Schüler einer allgemeinbildenden Schule.
Durch die Preiserhöhungen werde mit Mehreinnahmen von 5500 Euro gerechnet, informierte Karle, ehe die Beiräte einstimmig dem neuen Gebührenmodell zustimmten.

Blockheizkraftwerk in Albtherme erfolgreich
Über das erste Betriebsjahr des Blockheizkraftwerks in der Albtherme informierte Hartmut Karle den Beirat. Wegen des hohen Wärmebedarfs sei das Blockheizkraftwerk ideal für die Albtherme. Das tatsächliche Ergebnis sei in allen Bereichen besser ausgefallen als geplant.
Bei einer Laufzeit (in Klammer jeweils die geplanten Zahlen) von 7.900 Stunden (5.700) wurde eine Einspeisevergütung von 80.000 Euro (50.000) erzielt. Die CO2-Einsparung stieg auf 480 t/Jahr (350). Wegen der längeren Laufzeit stieg der Gasverbrauch und kostete 136.000 Euro (117.000 im Vorjahr), dafür sank der Stromverbrauch auf Kosten von 91.000 Euro (Vorjahr: 169.000). Insgesamt verringerte sich die Amortisationszeit des Blockheizkraftwerks von 7 auf 4,5 Jahre. "Ich sehe lauter zufriedene Gesichter, das haben wir also richtig gemacht!", stellte Beiratsvorsitzende Marianne Müller abschließend fest.

offerta verlief gut
Auf eine erfolgreich verlaufene offerta blickte Karin Zahn-Paulsen zurück. Die Kooperation mit Karlsbad habe sich hier voll bewährt. Mit über 1.700 qm Fläche sei der Karlsbad-Waldbronner Auftritt einer der größten auf der Verbrauchermesse. Schon jetzt hätten einige Aussteller für das kommende Jahr angekündigt, mehr Standfläche zu benötigen.

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