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30.10.2012 Partypass für Jugendliche

Neuer Partypass soll Minderjährigen Türen öffnen

Polizeihauptmeister Volker Grabetz,
Jugendsachbearbeiter beim Polizeiposten
Albtal, 
zeigt den Partypass

Waldbronn (krk). "Wir wollen es mit dem Partypass auch den jungen Leuten unter 18 Jahren wieder ermöglichen, an Partys und Festen teilzunehmen", sagt Polizeihauptmeister Volker Grabetz, der beim Polizeiposten Albtal für die Jugendsachbearbeitung zuständig ist.
Hintergrund ist, dass viele Veranstalter 16- bis 18-Jährige nicht mehr zulassen, weil sie nicht mehr kontrollieren können, ob das Jugendschutzgesetz eingehalten wird. Früher mussten die jungen Leute ihren Personalausweis am Eingang abgeben, so dass die Verantwortlichen genau feststellen konnten, wer noch bleiben und wer gehen musste.
Seit einer Gesetzesänderung vor zwei Jahren aber darf der Ausweis nicht mehr einbehalten werden. Hier soll nun ein "Partypass" einspringen. Das ist ein nichtamtlicher, von den jungen Leuten selbst ausgefüllter "Ausweis", den sie statt Personalausweis am Eingang von Veranstaltungen abgeben müssen.
Natürlich muss parallel der Personalausweis mitgeführt werden und die Türsteher kontrollieren, ob die Daten übereinstimmen. So können zur Sperrzeit alle aufgerufen werden, für die die Party wegen der gesetzlichen Bestimmungen zu Ende ist: Weil diese Kontrollmöglichkeit seit zwei Jahren fehlt, haben die Veranstalter unter-18-Jährige nicht mehr zugelassen. "Das soll wieder anders werden", sagt Grabetz, der die Einführung des Partypasses zum 1. Januar 2013 für Waldbronn, Karlsbad und Marxzell mit den Bürgermeisterämtern und dem Kreisjugendamt abgestimmt hat.
Und wer glaubt, er könne unerlaubt länger bleiben, seinen Partypass zurücklassen und sich einfach einen neuen ausstellen, ist schief gewickelt. Übrig gebliebene Partypässe gehen an die Kommunen und diese verständigen die Eltern, gegebenenfalls auch das Jugendamt. Die Partypässe können im lnternet unter www.partypass.de heruntergeladen und auch gleich ausgefüllt weiden. Zudem gibt es alle lnformationen dazu.
(Text und Bild mit freundlicher Genehmigung der BNN Ettlingen)

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